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Zooloretto

Verlag: Abacus Spiele
Autor: Michael Schacht
Genre: Brettspiel, Strategiespiel, Spiel des Jahres 2007
Spieler: 2-5 Spieler
Spieldauer: ca. 45 min.
Alter:ab 8 Jahre
Inhalt: 16 runde Nachwuchsplättchen, 112 quadratische Plättchen (88 Tierplättchen, 12 Verkaufsstände, 12 Münzplättchen),
5 Zootafeln, 5 Ausbautafeln, 5 Transportwagen, 30 graue Münzen, 1 runde Spielscheibe, 5 Übersichtstafeln, 1 Stoffbeutel, 1 Spielanleitung
Spielstory:
Jeder Spieler versucht in seinem Zoo mit kleinen, großen, wilden und exotischen Tieren und ihren Jungen möglichst viele Besucher anzulocken.
Doch Achtung, der Zoo will gut geplant sein. Denn schnell hat man zuviele Tiere und keinen Platz mehr für sie. Das gibt Minuspunkte!
Aber zum Glück kann man seinen Zoo ja noch ausbauen.

Spielbeschreibung:
Wie in so vielen Spielen ist auch hier das Ziel, am Ende die meisten Siegpunkte zu haben. Siegpunkte werden nur am Spielende vergeben,
aber Achtung, man kann auch Minuspunkte erhalten. Jeder Spieler erhält einen Zoo und eine Ausbautafel. Diese legt jeder erstmal verdeckt neben seinem
Zoo ab. Die Transportwagen werden in die Mitte des Tisches gelegt, so dass jeder an sie rankommt. Es werden soviele Transporter verwendet, wie Spieler
teilnehmen. Wer an der Reihe ist hat die Auswahl aus drei Möglichkeiten. Entweder ein Plättchen ziehen und auf einem Transportwagen legen, einen Transportwagen nehmen
oder eine Geldaktion ausführen. Um ein Plättchen auf einem der Transporter abzulegen, zieht man eines zufällig und legt es auf einen beliebigen
der Holzwägelchen. Es dürfen nie mehr als 3 Plättchen auf einem Wagen liegen. Wer einen Wagen nimmt, darf all die Plättchen darauf in
seinem Zoo verteilen und steigt so lange aus dem Spiel aus, bis alle Transportwagen in der Mitte ihren Besitzer gefunden haben.
Beim Auslegen in den Zoo ist zu beachten, dass pro Gehege immer nur eine Tiersorte liegen darf. Sind in einem Gehege Tiere mit jeweils
einem männlichen und einem weiblichen Symbol, bekommt man gratis ins Gehege ein Nachwuchsplättchen der Gattung dazu. Verkaufsstände kann man
auf die Felder außerhalb des Geheges legen. Die Geldplättchen werden wie normale Münzen behandelt. Karten welche man nicht im Zoo ablegen kann oder
möchte, werden in den Stall gelegt. Kärtchen im Stall geben am Ende Minuspunkte. Mit Geldaktionen kann man den Zoo ausbauen oder dem Gegner Tiere aus seinem Stall
abkaufen.Das Spiel endet, sobald der Stapel mit der roten Holzscheibe aufgedeckt wird. Es wird die Runde dann noch zuende gespielt und dann kommt es zur Endwertung.

Spielbewertung:
Zooloretto ist ein sehr schönes Spiel, welches eine nette zu und realitv einfache Spielmechanik besitzt.
Die Regeln sind einfach und somit auch für die jüngere Spielergeneration geeignet. Spiel des Jahres ist allerdings
etwas übertrieben. Es ist zwar ein nettes Spiel für groß und klein, aber es ist bestimmt nicht ein Spiel das unbedingt wirklich allen gefällt.
Man wird es ohne Zweifel das eine oder andere mal spielen, aber wenn man es zu oft spielt wird sich schon eine gewisse Langeweile anbahnen.
Die Regeln sind sehr gut verständlich und mit einigen Bildbeispielen versehen. Grafisch ist es in Ordnung, wenn allerdings sehr stark auf
die junge Zielgruppe gezielt. Erwachsene spricht es spontan erst gar nicht an, weil man es optisch für ein reines Kinderspiel halten könnte.
Im großen und ganzen ein sehr gutes Spiel, aber für die volle Punktzahl reicht es leider nicht aus.

Spielendergebnis: 
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