Der zerstreute Pharao



Verlag: Ravensburger
Autor: Gunter Baars
Genre: Brettspiel, Merkspiel, Suchspiel
Spieler: 2-5 Spieler
Spieldauer: ca. 30-45 min.
Alter:ab 8 Jahre
Inhalt: 1 Spielanleitung, 1 Spielmachtel mit Kunststoffspielplan, 48 Pappchips, 47 Pyramiden, 48 Karten

Spielstory:
Der steinreiche, aber leider etwas schusselige Pharao hat in seinem Leben zahlreiche schätze aus allen Herren Länder gesammelt und in seinen Pyramiden vor Dieben versteckt. Doch leider hat er den Überblick verloren und ist sich nicht mehr sicher, wo er was vergraben hat! Aber zum glück seid ihr da, um ihm zu helfen, seine Schätze wiederzufinden.



Spielbeschreibung:
Auf alle Felder werden die Pappchips verteilt. Dann stellt man die Pyramiden darüber und läßt ein Feld frei. Dies ist das Startfeld. Eine Karte wird aufgedeckt. Den dort abgebildeten Schatz gilt es zu finden. Dabei muss man Pyramiden schieben. Man darf so lange schieben, bis ein Schatz zum Vorschein kommt. Ist es der gesuchte Schatz, darf man sich die Karte nehmen und die nächste wird aufgedeckt. Ist es der Falsche, ist der nächste Spieler an der Reihe. Die auf den Karten gedruckte Zahl gibt an, wieviel Punkte man für den Schatz bekommt. Ist der erste Stapel durchgespielt, folgt der zweite. Nun kommt es zu folgender Sonderrregel. ab jetzt wird das Spielbrett nach jeden gefundenen Schatz um 180 Grad gedreht. Zusätzlich gibt es noch Ereignisse, wo noch weitere nette Suchspiele integriert sind. Mit diesen Spielen kann man unter anderem anderen Spielern Schätze abjagen oder gar verlieren. Nach dem durchspielen des zweiten Stapels kommt der dritte an der Reihe. Dieser wird so lange gespielt, bis die Sphinx-Karte erscheint. Wird diese Karte aufgedeckt ist das Spiel zu Ende. Wer jetzt am meisten Punkte gesammelt hat gewinnt das Spiel.



Spielbewertung:
Der zerstreute Pharao ist ein nettes Such- und Merkspiel. Wer sich von Beginn des Spieles merkt wo welche Schätze liegen, der ist klar im Vorteil. Denn die Schätze müssen mehrmals im Spiel gesucht werden. Außerdem ist es hilfreich, wenn man sich den Weg durch das Pyramidenlabyrinth wuselt. Glück spielt deswegen nur am Anfang eine Rolle. Ab dem zweiten Kartenstapel ist das Erinnerungsvermögen gefragt. Und das noch bei einem sich ständig drehenden Spielbrettes. Strategische Aspekte gibt es in diesem Spiel nicht wirklich, was allerdings auch nicht nötig ist. Das Spielsystem ist gut durchdacht und es bringt jede Menge Spass auf den heimischen Spieletisch. Die Spielanleitung ist nett und passend zum Spieldesign illustriert. Die Regeln sind schnell und leicht verständlich, so dass man diese auch schnell erklärt hat. Offene Regelfragen werden in der Anleitung noch beantwortet. Die Illustrative Ausarbeitung ist sehr nett anzuschauen und sollte sowohl jung und alt ansprechen. Ein einwandfreies Spiel an dem man eigentlich nichts zu mäkeln hat, es sei denn man hat ein Gedächtnis wie ein Sieb.



Spielendergebnis:


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