Wo ist Jack the Ripper ?



Verlag: Krimsus Krimskrams Kiste
Autor: Anja & Patrick Menon
Genre: Kartenspiel
Spieler: 2-5 Spieler
Spieldauer: ca. 45-60 min.
Alter: ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielanleitung, 12 Storykarten, 39 Recherchekarten, 15 Aktionskarten

Spielstory:
London 1888
Die Stadt ist entsetzt über die Serienmorde im Rotlichtmilieu. Die Polizei und Scotland Yard versuchen verzweifelt den Mörder zu finden. Eine kleine Schar von Reportern ist ebenfalls auf der Suche, jedoch nicht nach dem Mörder, sondern nach der besten Geschichte für ihr nächstes Extrablatt. Doch es kommt nicht nur auf die Geschichte an, sondern auch darauf, sie möglichst schnell zu veröffentlichen.



Spielbeschreibung:
Jeder Spieler bekommt zu Beginn 4 Recherchekarten und eine Aktionskarte. Dann werden zwei Storykarten aufgedeckt. Jede Story benötigt um sie zu drucken eine bestimmte Kombination an Beweisen. Die Recherchekarten geben je nach Art (am Symbol zu erkennen) bestimmte Recherchepunkte. Es gibt Beweisstücke, Zeugen und Nachforschungen. Hat man eine benötigte Kombination ausliegen, kann man die entsprechende Story drucken. Man nimmt sich die Karte dann, um die Siegespunkte anzuzeigen. Wieviel Punkte welche Story gibt, steht auf der Karte. Wurde eine Story gedruckt, wird eine neue Storykarte aufgedeckt. Das Spiel endet sobald alle Storykarten gedruckt wurden. Wer dann die meisten Punkte besitzt gewinnt. Ist man am Zuge kann man folgende Aktionen ausführen: Eine Recherchekarte offen auslegen, eine Recherchekarte ziehen (man darf allerdings nicht mehr als 6 Karten auf der Hand halten) und eine Story drucken. Zusätzlich muss man eine Aktionskarte ausspielen oder eine Aktionskarte ziehen, wobei man nicht mehr als zwei Aktionskarten besitzten darf. Die einzige Aktionskarte, die man außerhalb des eigenen Zuges spielen darf ist "Druckmaschine defekt". Mit dieser Karte kann man einen Spieler dran hindern, eine Story zu drucken.



Spielbewertung:
Die Spielidee ist an sich sehr nett, doch das Spielprinzip ist dafür leider nicht sehr überragend. Es ist ganz gut spielbar, aber es überzeugt recht wenig. Um das volle Spielpotetial rauszuholen, muss man mit mehr als zwei Spielern spielen. Doch es sind leider viel zu wenig Karten. Selbst bei zwei Spielern muss man dauernd die Karten durchmischen, weil der Nachziehstapel schnell aufgebraucht ist. Die Anleitung ist gut verständlich und liefert sogar zu einigen der Aktionskarten noch Erläuterungen, um diese etwas detailreicher zu erklären. Die Kartenillustrationen hingegen sehen sehr gut aus und passen zur Spielstory. Die Kartenrückseiten sind leider durch die gleiche Farblichkeit schwer zu unterscheiden, so das man schnell mal die Recherchekarten mit den Aktionskarten verwechselt. Dies hätte man etwas besser erkenntlich machen können. Im Gesamten ist es ein nettes, wenn auch unspektakuläres Spiel, dass allein durch die Kartenillustrationen ein paar wenige Pluspunkte sammelt. Für eine Drei reicht es aber leider dennoch nicht, da es doch viel zu viele Mängel gibt.



Spielendergebnis:


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