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Tongiaki

Verlag: Schmidt Spiele
Autor: Thomas Rauscher
Genre: Brettspiel, Legespiel, Strategiespiel
Spieler: 2-6 Spieler
Spieldauer: ca. xx min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 90 Holzschiffe in 6 verschiedenen Farben, 16 Inselkarten, 16 Wasserkarten
Spielstory:
300 Jahre n. Chr.: Die Polynesier erkunden auf waghalsigen Segelreisen Tausende von pazifischen Inseln.
Getrieben von Abenteuerlust und Überbevölkerung segeln sie auf einfachzen Katamaranen, den "Tongiaki", ins
Ungewisse.Ohne die geringsten Navigationsinstrumente orientieren sie sich mit Hilfe der Sonne, der Sterne, des Windes und der
Wassertemperatur. Vögel, Unterwasserriffe, Wolkenformationen, Fische und Wellenformen lesen sie als
Zeichen für nahe gelegene Inseln. Jede Fahrt wird zur lebensgefährlichen Reise, denn nicht selten ist der Rückweg
wegen zu starker Strömung abgeschnitten oder die Landung an einer Insel unmöglich.
Und stets fährt die Spannung mit, ob die nächste Seemeile, der nächste Tag das erhoffte Ziel oder
wieder nur den endlosen, gefährlichen Ozean bringen wird.

Spielbeschreibung:
Im Spielverlauf setzen die Spieler immer mehr Schiffe an die Strände der Inseln. Sobald ein Strand
vollständig mit Schiffen besetzt ist, brechen die Schiffe auf und fahren zu einer neuen Insel. Dazu wird meist eine neue
Ozeankarte (Insel oder Wasser) aufgedeckt und angelegt. Punkte erhalten die Spieler am Spielende, und zwar
für alle Inseln, auf denen sie mit mindestens einem Schiff vertreten sind. Wer bei der Schlussabrechnung am meisten Punkte hat, gewinnt.
Spielbewertung:
Bei erster Betrachtung des Spielmaterials kam mir der Gedanke an ein Seefahrer-Carcassonne. Okay
nach dem lesen der Anleitung war mir dann klar das Tongiaki damit nichts zu tun hat. Tongiaki macht Spass sofern man genug Mitspieler hat.
Bei zuwenig Mitspielern sind einige Seewege vollkommen unpassierbar. Außerdem beschleunigt eine hohe Spieleranzahl das Schiffe von den Inseln ablegen.
Tongiaki - wohl als Strategiespiel gedacht - ist für mich eher ein kleines nettes Legespiel was man mal spielen kann., mehr aber auch nicht.
Um ein Topspiel zu sein wird es mir eindeutig zu schnell langweilig. Irgendwie fehlt dem Spiel etwas Würze um es gut zu machen.
Die Spielanleitung ließt sich ganz gut und die Regeln sind einfach. Schön das am Ende noch einige evtl. auftauchende Regelfragen geklärt werden, bevor diese
während des Spieles auftauchen. Das Spielmaterial ist gelungen und schön anzusehen. Ich mag die wellenförmigen Inselkarten irgendwie.
Optisch paßt alles gut ins Thema. Definitiv kein großes Brettspiel, eher ein Spiel für den unteren Mittelbereich.
Für mehr fehlt dem Spiel noch etwas, aber wer weiß, mit Mühe und Regelschrauberei könnte man daran vielleicht noch was aufbessern.
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