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Tintenherz

Verlag: Kosmos
Autor: Klaus Teuber
Genre: Brettspiel, Wörterspiel, Kooperationsspiel
Spieler: 2-6 Spieler
Spieldauer: ca. 30-40 Min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 4 Spielfiguren, 2 Würfel, 1 Sanduhr, 25 Buchstabenkärtchen, 58 Buchchips, 55 Aufgabenkarten

Spielstory:
"Diesmal lag das Dorf nicht still und menschenleer da wie in den vergangenen Nächten. Es summte wie ein Wespennest. Auf dem
Parkplatz patroullierten gleich vier bewaffnete Posten, und um den Maschendrahtzaun, der das leere Fussballfeld umgab, war eine
Reihe von Wagen geparkt. Ihre Scheinwerfer tauchten das Feld in grelles Licht."

Spielbeschreibung:
Ziel des Spieles ist es, gemeinsam mit den anderen Spielern den Schatten zu besiegen. Dazu müssen Aufgaben gelöst werden, indem man aus aufgedeckten Kärtchen Wörter findet.
Für jede erfolgreich gelöste Aufgabe darf Meggie sich Richtung Ziel bewegen. Versagt die Gruppe allerdings, nähert sich Capricorn dem Endfeld. Auf dem Spielbrett stehen die Figuren des Schatten und von Fenoglio.
Fenoglio deckt die verdeckten Buchstabenkarten auf. Der Schatten verdeckt diese beim überqueren wieder. Die Bewegungsweite und -richtung wird durch die beiden Würfel bestimmt. Die Aufgaben geben immer an bestimmte Wörter zu finden, wie zum Beispiel "Nenne ein Getränk". Man darf für den Wortfindung nur aufgedeckte Buchstaben verwenden.
Je nach Anzahl der Mitspieler, müssen sogar mehrere Begriffe zur Aufgabe gefunden werden. Und was natürlich gegen die Beteiligten spielt ist die Zeit, denn wenn die Sanduhr durchlaufen ist, endet eine Aufgabe. Jeder gefundene Begriff wird übrigens mit Buchchips belohnt. Diese kann man im Spielverlauf verwenden, um das verdecken von Buchstaben durch den Schatten
zu vermeiden. Sollte Meggie eine Karte aufdecken mit dem Marder Gwin, hat man besonders Glück, da man dann eine weitere beliebige Buchstabenkarte wieder aufdecken darf. Das Spiel ist zuende wenn Capricorn oder Meggie das Endfeld erreichen. Sollte Meggie das Zielfeld erreichen, hat man wie bereits genannt gewonnen. Dann dürfen die Spieler ihre Buchchips zählen.
Wer die meisten hat, hat "noch ein bisschen mehr gewonnen".
Spielbewertung:
Die Umsetzung von Cornelia Funkes Roman "Tintenherz" ist ein kooperatives Wortsuchspiel. Ich finde das Thema ist hier wirklich gelungen umgesetzt worden.
Je nach Würfelergebnis, ist eine Spielrunde mal einfacher, mal schwerer. Besonders bitter wird es, wenn der Schatten wichtige Buchstaben umdrehen möchte. Da oftmals hat man bei der Wortfindung Begriffe im Kopf, wo es dann
an einem fehlenden Buchstaben hapert. Die roten Karten sind die schwierigeren Karten. Der wirkliche Spielreiz entfaltet sich nur, wenn man mit mehreren Spielern spielt.
Zu zweit ist "Tintenherz" recht einfach und langweilig. Das Regelwerk ist einfach lesbar. Ein paar wenige Bildbeispiele unterstützen das Regelverständnis.
Das Spielmaterial ist von gewohnt guter Kosmos-Qualität. Ebenfalls ist es auch sehr ansehnlich. Die Ausgestaltung gefällt sehr gut. Besonders die Kartenillustrationen finde ich besonders gelungen.
Im Gesamten ein gutes Wortspiel der etwas anderen Art. Da ich gerne Kooperationsspiele mag, gibt es für mich einen kleinen Bonus. Der Schwierigkeitsgrad ist nur im Vergleich zu ähnlichen Genrespielen mehr im einfachen Bereich.
Da kommt weniger Frustration aus. Das einzige Regeldetail, dass ich etwas daneben finde ist folgende: "noch ein bisschen mehr gewonnen". Meiner Meinung nach gewinnen bei einem solchem Spiel entweder alle oder gar keiner.

Spielendergebnis: 
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