Sitting Ducks



Verlag: Kosmos
Autor: Keith Meyers
Genre: Kartenspiel
Spieler: 3-6 Spieler
Spieldauer: ca. 20 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 105 Spielkarten, 1 Spielanleitung



Spielstory:
In diesen Gewässern ist keine Ente sicher. Ziel des Spiels ist es, seine Enten so zu manövrieren, dass man mit ihnen nicht in die Schusslinie kommt. Man selbst versucht, den Enten der Mitspieler das Leben besonders schwer zu machen. Der Spieler, dessen Enten am Schluss noch auf dem Wasser schwimmen, gewinnt. Weidmannsheil!



Spielbeschreibung:
Es werden als erstes alle 6 Himmelkarten hintereinander gelegt. Dann mischt man die Enten aller Spieler mit den Seekarten in einen Stapel und legt diese unter die Himmelkarten. Alle übrigen Karten werden als Nachziehstapel an den Seeanfang gelegt. Sollten Enten am Ende des Sees herausschwimmen, werden diese unter den St6apel gelegt und an die freie Stelle wird eine Karte vom Stapel hingelegt. Von den anderen Kartenstapel erhält jeder Spieler 3 Karten. Der Spielverlauf ist einfach, man spielt eine Karte und führt diese aus. Anschließend zieht man wieder eine Karte und der nächste ist an der Reihe usw. Mit einigen Karten darf man über den Himmel ein Fadenkreuz positionieren, mit anderen Karten schießt man. Feuern darf man allerdings nur wenn Fadenkreuze über dem See ausliegen. Aber auch wenn ein Fadenkreuz ausliegt heißt das noch lange nicht, dass die unten liegende Ente sterben wird. Karten wie "Querschläger" können so auch den Tod benachbarter Enten zur Folge haben. Wird eine Ente getötet, nimmt der Besitzer der Ente die Karte und legt sie vor sich hin. Alle anderen Enten werden aufgerückt und an die freie Stelle wird eine neue Karte gelegt. Hat ein Spieler alle 6 Enten vor sich liegen ist er zwar der Verlierer, darf aber zum Ärgernis der anderen Mitspieler noch seinen Frust an den anderen Spielern auslassen. Denn er darf weiter wie gehabt Karten ausspielen. Das Spiel endet sobald nur noch ein Spieler Enten besitzt. Dieser hat demzufolge dann natürlich gewonnen.



Spielbewertung:
"Alle meine Entchen, schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, zielen, anlegen und schiessen nu sind se weg oh weh". Au ja, Sitting Ducks ist echt ein sehr nettes Ärgerspiel. Besonders schön kann man sich aber auch selbst ärgern, indem einen die Kartenhand keine andere Möglichkeit beschert, als eine eigene Ente abzuknallen. Sitting Ducks profitiert von einer sehr netten Spielmechanik die sehr gut durchdacht ist. Es hat ziemlich einfache Regeln, spielt sich sehr flüssig und hat einen hohen Spassfaktor. Die Regeln sind leicht zu lesen und eine Kartenübersicht erklärt noch mal jede Karte im Detail, wodurch auftretene Regelfragen schnell geklärt sind. Die Illustrationen der Karten sind teils recht witzig und werten das Spiel weiterhin auf. Eine Spielrunde dauert zwar nicht all zu lange, doch man kann es ohne Probleme wieder und wieder spielen. Ein Kartenspiel das nicht schnell zum Staubfänger werden wird. Volle Punkte von meiner Seite aus für ein feines Kartenspiel...und wer richtig mies spielt wird als Belohnung von seinem Mitspielern irgendwann abgrund tief gehasst werden. Quak!

Spielendergebnis:


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