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Das Schwarze Auge - Burg des Schreckens

Verlag: Schmidt Spiele
Genre: Brettspiel, Fantasyspiel
Spieler: 2-5 Spieler
Spieldauer: ca. 90 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 4 Heldenfiguren (Barbar, Waldläufer, Ritter, Zwerg), Monsterfiguren (Nemesis, Mantikor, Orks, Oger, Skelette, Mumien, Seelenjäger),
Magische Gegenstände (Heiltränke, Feuerkristalle, Elfenstiefel), 3 Kampfwürfel, 1 W10, 4 Waffen (Säbel, Axt, Rapier, Streitkolben),
4 magische Waffen (1 Doppelaxt, 1 Breitschwert, 1 Kriegshammer, 1 Morgenstern), 20 Trefferkarten, 12 Abwehrkarten, 1 Spielplan, 5 Tempelwände,
2 Marmorplatten, 4 Lebenspunkteringe, 1 Zepter der Macht, 1 Throngemäuer, 4 Fahnenmaste, 8 Mauerverankerungsclips, 4 Heldenschatzlager, 2 Gruftkammern,
2 Geheimtüren, 11 Türen, 4 Truhen, 5 Totenschädel, 4 Dübel, 1 Aufkleberfolie, Goldmünzenmarker, Lebenspunkteplättchen

Spielstory:
Das Schwarze Auge - ein magischer Gegenstand, ein Artefakt unglaublicher Macht - gewährte dem
Reich lange Zeit Frieden und Wohlstand. Die Weisen hüteten dieses Auge, das in alle Zeit und an alle
Orte sehen kann, und umgaben es mit den Kräften der Elemente.
Doch dann kam Nemesis, ein Wesen, finsterer als die Nacht. Er überlistete den Bund der Weisen, zerschlug
den schützenden Ring der Elementarkräfte und raubte das Auge.
Mit seinem Zepter der Macht beschwor er seine Diener - Horden schrecklicher Wesen und Untoter, die das
Reich mit Verwüstung und Grauen heimsuchten - und stürzte das Reich in die Finsternis.
Nemesis aber thront nun in seinem Refugium, den Resten des alten Tempels der Weisen. Von hier aus
führt er seine Herrschaft des Schreckens. Seine Diener hausen in den Kammern, Korridoren und Gängen des zerstörten Gemäuers.
Die letzten noch verbliebenen Herrscher des alten Reichs waren machtlos, doch sie schickten immer
wieder Kämpfer, um Nemesis zu vernichten. Bisher kam keiner zurück. Die vier besten unter Ihnen
sind die letzte Hoffnung des Reiches. Sie werden entscheiden, ob der Herrschaft des Nemesis ein Ende
bereitet wird, oder ob das Reich für immer in der Finsternis versinkt. Ihr seid die Wagemutige, bereit gegen Nemesis
anzutreten, Ruhm, Ehre und Reichtum zu ernten, oder den Tod zu finden. Doch einer unter Euch ist Nemesis. Er erwartet Euch ...

Spielbeschreibung:
Das Ziel ist simpel, vernichte Nemesis, wobei Nemesis von einem Spieler verkörpert wird. Nemesis hat gewonnen wenn er und nur ER persönlich,
die Helden im Kampf besiegt. Doch dafür hat Nemesis seine Monster als Unterstützung. Gegen diese müssen sich die Helden erstmal bewähren.
Die Kämpfe sind simpel, ein Held würfelt mit den Würfeln und addiert die abbgebildeten Schwerter. Dann schaut der Nemesisspieler
unter die Base der Kreatur und vergleicht die drunter stehende Zahl mit dem erwürfelten Ergebnis. Ist das Ergebnis gleich oder höher als die Zahl,
ist das Monster dann besiegt. Der Einsatz der Karten und der Gegenstände erleichtern den Helden die Schlacht gegen Nemesis Ungetüme.
In den Truhen befinden sich die magischen Waffen, welche die Angriffe noch effektiver machen. Doch jede Runde ändert sich die Spielreihenfolge. Das Zepter
der Macht wird geschüttelt und wessen Farbe unten liegt ist an der Reihe. Der Seelenjäger des Nemesis bewegt sich mit dem W10.
Er wandert einmal die komplette erwürfelte Spielbrettreihe durch. Alle die seinen Weg kreuzen werden vernichtet, egal ob Monster oder Helden.
Wenn der Lebensanzeiger der Helden auf 0 wandert, teleportiert dieser sich wieder zum Start zurück und kann von dort aus wieder von neuem weiterspielen.

Spielbewertung:
Wer bei diesem Spiel die Hoffnung hegt das dieses Spiel etwas mit dem bekannten Rollenspiel hat, der sollte
von dem Spiel schleunigst die Finger lassen. Ebenfalls ist es kein typisches Dungeon-Crawl-Game wie z.B. Hero Quest.
Es ist eindeutig ein Brettspiel. Das Design ist schon sehr gut, war wohl auch ursprünglich das Kauflockmittel gewesen wie der
Name auch. Die Figuren sind ganz gut gestaltet, auch wenn ich bei den Orks mich sehr an Warhammerorks erinnert fühle (Also keine Ähnlichkeit
mit den Orks aus dem DSA-Bestarium. Auch die Regeln sind vollfarbig illustriert und anhand der Bildbeispiele gut verständlich.
Es ist ein ganz passables Spiel, welches aber wohl nicht all zu oft gespielt wird aufgrund des hohen Wiederholungsfaktors.
Es schaut zwar offensichtlich so aus, als hätte Nemesis leichtes Spiel, aber da nur ER die Helden wirklich besiegen kann ist es eher umgekehrt.
So schaut es dann eher so aus, dass eher der Nemesis-Spieler sehr benachteiligt ist.
Bedauerlicherweise muss aufgrund einiger Makel am Spiel dadurch nur eine 3 vergeben werden.

Spielendergebnis: 
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