Sagaland



Verlag: Ravensburger
Autor: Alex Randolph und Michael Matschoss
Genre: Brettspiel, Spiel des Jahres 1982
Spieler: 2-6 Spieler
Spieldauer: ca. 30-45 min.
Alter: ab 6 Jahren
Inhalt: 1 Spielanleitung, 1 Spielbrett, 13 Fragekarten, 13 Bäume, 6 Spielfiguren, 2 Würfel



Spielstory:
Vom Sagaland hat sicher jeder schon gehört und jeder hat seine eigene Vorstellung davon. Wir meinen folgende Geschichte, die sich die Leute erzählen. Es war einmal ein König, der lebte in einem prächtigen Schloss hoch über dem Wald von Sagaland.Seine Untertanen hätten sich einen besseren König nicht vorstellen können, so weise und gütig führte dieser sein Zepter. Viele Jahre gingen ins Land, da fühlte der König, dass er alt wurde, und er begann sich zu sorgen, wer wohl nach ihm regieren sollte, denn er hatte keine Kinder. Er hatte aber als König oft von wunderbaren und seltsamen Dingen gehört, die im Wald von Sagaland verborgen seien und die seine neugier geweckt hatten. Er beschloss deshalb, diese erstaunlichen Dinge suchen zu lassen, damit man sie auf seinem Schloss zusammentragen könne und jedermann sie sehen und sich darüber wundern könnte. Als der König diesen Plan gefasst hatte, ließ er überall verkünden, derjenige sollte sein Nachfolger werden, der ihn als Erster zu dreien dieser wunderbaren Dinge führen könnte.

Spielbeschreibung:
Zu Beginn werden die Bäume verdeckt gemischt und auf die markierten Felder gestellt. Die Fragekarten werden gemischt und die oberste davon wird aufgedeckt. Jeder Spieler sucht sich nun eine Figur aus und stellt diese ins Dorf (das Startfeld). Wer an der Reihe ist, wirft beide Würfel. Jeder dieser geworfenen Würfel wird einzeln gezogen. Mit welcher der gewürfelten Zahlen man seine Figur zuerst bewegt, bleibt jedem selbst überlassen. Landet man auf einem Feld, dass von einem anderen Spieler bereits besetzt ist, wird dessen Spielfigur zurück ins Dorf gestellt. Wer ein blaues Feld betritt, darf unter den dort stehenden Baum schauen. Würfelt man einen Pasch, darf man statt zu ziehen auch zaubern. Sobald ein Spieler weiß, unter welchem Baum das gerade gesuchte Objekt sich befindet, muss man zum Schloss ziehen. Im Schloss angekommen, deckt man den Baum mit dem gesuchten Objekt auf. Ist es richtig, erhält man zur Belohnung die Karte. Dann wird die nächste Karte aufgedeckt. Kann man von dem dort abgebildeten Objekt ebenfalls den passenden Baum nennen, darf man die Karte ebenfalls an sich nehmen. Deckt man dabei einen falschen Baum auf, wird man sofort ins Dorf geschickt. Wer zuerst drei Karten besitzt gewinnt das Spiel.



Spielbewertung:
Damals ein Renner, doch bei der heutigen Konkurrenz sieht Sagaland sehr alt aus. Eine nette Mischung aus Mensch ärger dich nicht und Memory - Würfeln und Merken. Ein leichtes Spielprinzip. Die Regeln lesen sich schnell und verständlich. Es sollte keine Probleme bereiten die Regeln anderen zu erklären. Wer mit diesen Regeln nicht klar kommt, sollte ernsthaft mal einen IQ-Test in Betracht ziehen. Das Spielmaterial ist nett illustriert. An Reichhaltigkeit von Spielmaterial ist im Vergleich zum Neuverkaufspreis doch wenig vorhanden. Das Schachtelinnere ist für das Material aber gut angelegt,so dass es für jedes Teil einen festen Platz gibt. Definitiv ein Familienspiel. Es ist auch für Kinder gut geeignet. Für Strategen und Querdenker wird Sagaland eher ein langweiliges Wurf- und Ziehspiel sein. Meine persönliche Benotung liegt so im Mittelbereich.

Spielendergebnis:


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