Piratenspiel



Verlag: Unser Lieblingsspielbr> Genre: Brettspiel, Kartenspiel
Spieler: ab 3-5 Spieler
Alter: ab 8 Jahre
Inhalt: 36 Karten, 1 Spielanleitung, 1 Spielplan, 5 Segelschiff-Spielsteine, 1 schwarzer Kompassstein



Spielstory:
In den Tagen, als es noch richtige Piraten gab, sollen sich irgendwo in der hintersten Ecke der Weltmeere die damals 5 berühmtesten und erfolgreichsten Piraten zu einer mehrtägigen Wettfahrt getroffen haben, um den Kühnsten und besten unter ihnen zu finden. Dieser sollte als Belohnung eine große Schatzkiste, den Piratenschatz erhalten. Dazu setzen sich die fünf vor jeder Wettfahrt zu einem vergnüglichen und spannenden Kartenspielchen zusammen, um anschließend in See zu stechen. Weshalb sollen wir uns eigentlich das Vegnügen, das sich die fünf damals gemacht haben, nicht auch gönnen.
Spielbeschreibung:
Das Spiel unterteilt sich in zwei Teile. Dem Kartenspiel und dem anschließenden Schiffe ziehen auf dem Brett. Zuerst werden an alle Spieler Karten ausgeteilt. Der Spieler links vom Geber bestimmt dann eine Trumpffarbe, welche mit dem Kompasstein auf der Windrose auf dem Brett markiert wird. Dann spielt er eine Karte aus. Die anderen Spieler müssen wenn möglich bedienen. Kann man nicht bedienen muss man einen Trumpf legen. Wenn man das nicht kann, muss man irgendeine Karte aus der Hand werfen. Die Karten bekommt der Spieler mit der höchsten angesagten Karte bzw. Trumpfkarte. Wer die Karten bekommt, muss als nächstes eine Karte werfen. Dies geht so lange bis alle Karten keine Karten mehr auf der Hand haben. Danach wird gewertet. Jeder Spieler geht soviele Felder weiter, wie er Stiche bekommen hat. Auf den Sonderfeldern, kann man evtl. dazu gezwungen werden einen Umweg mit dem Schiff zu fahren oder Felder vor- oder zurückversetzt zu werden. Danach werden die Karten neu gemischt und wieder ausgeteilt. Wer mit seinem Schiff als Erster die Schatzinsel erreicht, gewinnt das Spiel.



Spielbewertung:
Kinderskat mit Brett. Mehr fällt mir vom Spielprinzip hier gar nicht zu ein. Erst wird gespielt mit den Karten und dann anhand des Erfolges vorgezogen. Sonderfelder machen das spiel teilweise interessant, aber teilweise auch ein wenig unfair. Die Regeln sind sehr simpel und auch für ältere Kinder verständlich. Schön das im Regelheftchen (?) noch zwei weitere Spielvarianten enthalten sind. Das Spielmaterial ist stabil, von den Illustrationen allerdings finde ich doch verbesserungswürdig. Den Preis für das optisch schönste Spiel wird es definitiv nicht gewonnen haben. Halt weder was neues, noch besonders schön. Für Familien mit Kindern durchaus brauchbar, aber für Erwachsene Spielgruppen ein uninteressantes Stichspiel. Benotung in der unteren Mittelschicht.

Spielendergebnis:

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