Das Perfekte Alibi



Verlag: Heidelberger Spiele
Autor: Pascal Roussel & Christian Lemay
Genre: Kommunikationsspiel, Rollenspiel, Krimispiel
Spieler: 5-20 Spieler
Spieldauer: ca. 15 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 60 Spielkarten, 1 Spielanleitung

Spielstory:
Ein Verbrechen ist geschehen... Fassungslos staune ich ob der Dreistigkeit der Täter. Doch sie haben einen Fehler gemacht und nun sind sie fällig.
Wir haben sie erwischt, jetzt geht es nur noch darum, ihr lächerliches Alibi zu zerpflücken. Mal sehen, wie lange sie sich noch unseren präzisen Fragen stellen können.
Ich weiß es, bald werden sie sich in Widersprüche verwickeln, und dann ...



Spielbeschreibung:
Zu Beginn werden die Rollen verteilt. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Obersten Richters. Der oberste Richter erwählt dann 2 Verdächtige. Die restlichen Spieler übernehmen die Rolle der Fahnder. Der Oberste Richter verließt das Verbrechen (von einer der beiliegenden Verbrechenskarten) oder er erfindet einfach eine begangene Straftat. Die Verdächtigen erhalten ein Alibi, auf welchem steht wo sie sich zur Tatzeit aufgehalten haben. Dieses Alibi müssen diese glaubwürdig vertreten. Die beiden Angeklagten müssen den Raum verlassen. Sie haben nun 3 Minuten Zeit, ihr Alibi genaustens abzusprechen. Die Fahnder bereiten ihr Verhör vor und legen ihren Fragenkatalog (am besten 8-10 Fragen) fest, welche sie den Verdächtigen stellen möchten.
Dann beginnt der erste Verhör. Der Erste Angeklagte wird hereingeführt und nach den festgelegten Fragen dann ausgefragt. Der Verdächtige u MUSS antworten und darf sich nicht rausreden. Ist die Befragung beendet, wird das selbe Prozedere mir dem zweiten Beklagten ausgeführt. Die Erste Verdächtige darf sich in die Befragung selbstverständlich nicht einmischen.
Wurden beide Spieler befragt, gibt der Oberste Richter sein Urteil über schuldig oder nicht schuldig ab. Dabei sollte der Richter vor allem die Aussagen beider Angeklagten nach Übereinstimmung abgleichen, um so zu einem fairen Urteil zu kommen.
Je nach urteil des Richter gewinnen die Angeklagten oder die Verurteilten. Bei der Befragung sollte darauf geachtet werden, das die Fragen auch tatsächlich einen Bezug zu dem Fall haben.

Spielbewertung:
Ein kleines Spiel kann auch ganz groß sein. Das beweißt das perfekte Alibi. Der Spielekarton ist eine kleine Unscheinbare quadratische Schachtel.
Der Inhalt besteht nur aus einem kleinen Stapel von 60 Karten, welche ebenso neutral wirken. Doch verbirgt sich hier hinter ein absolut tolles Kommunikationsspiel. Die Idee 2 Spieler dazu zu bewegen sich in Widersprüchen zu versticken ist einfach genial. Während 2 Spieler sich die ganze Zeit versuchen müssen möglichst deckende Aussagen zu tätigen, können die Fahnder an ihnen den wörtlichen Sadismus herauslassen. Denn was macht mehr Spass, als andere Spieler komplett aus der Fassung zu bringen. Doch müssen die Fragen clever gewählt werden, da die Verdächtigen sonst einfach durchmarschieren und am Ende unschuldig das Spiel beenden. Doch das letzte Wort trägt hier der Richter, er bestimmt zum Ende ob die Verdächtigen die Tat wirklich begangen haben.
Die Regeln dieses kommunikativen Rollenspiels sind einfach und leicht erklärbar. Die Regeln kann man aber auch nett auflockern, je nach Spielerrunde. Die vorgegebenen Fälle und Alibis sind teilweise wirklich sehr witzig und tragen sehr zur Erheiterung des Spieleabends dabei.
Schön sind die beigefügten Optionalen Regeln für Runden mit hoher Spieleranzahl. Mein Fazit heißt klein aber fein, 5 Punkte sollten eine gerechte Bewertung sein. Einzig negative ist, dass die Kartenstückzahl mit 60 Karten (davon nur 16 verschiedene Verbrechen) etwas gering ausfällt.

Spielendergebnis:

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