Messer wetzen, Monster fetzen



Verlag: Truant
Autor: Luke Matthews & Adam Conus
Genre: Kartenspiel
Spieler: 2-5 Spieler
Spieldauer: ca. 30-60 min.
Alter:ab 12 Jahre
Inhalt: 1 Spielanleitung, 200 Spielkarten, 1 Würfel

Spielstory:
Willkommen bei Messer wetzen, Monster fetzen. In diesem schnellen und spaßigen Kartenspiel führt Ihr eine aufgebrachte Menge wütender Dorfbewohner. Euer Dorf hat das Pech, in direkter Nachbarschaft eines finsteren und unheilvollen Sumpfes zu liegen, der wie ein riesiger Magnet allerlei Monster und Ungeheuer anzuziehen scheint. Jede Nacht tummeln sich in Eurem Dorf Vampire, Mumien und anderes, lichtscheues Gesindel. Ihr und Eure Nachbarn seid es leid, Euch ständig das Blut aussaugen zu lassen, nach entführten Babies zu suchen und dass eure Teenager sich in Werwölfe verwandeln. Jeder von Euch Aufwieglern führt einen Lynchmob an, um das Dorf ein für allemal von dieser Bedrohung zu befreihen. Und natürlich will jeder das Dorf retten - aber niemand will diesen Ruhm mit den anderen teilen!



Spielbeschreibung:
Jeder Spieler erhält zu Beginn 6 Dörflerkarten. Diese legt man offen vor sich aus. Diese Karten sind der eigene Lynchmob. Durch ausspielen von Karten kann dieser noch weiter ergänzt werden. Es gibt im Aktionskartenstapel ebenfalls noch Dörfler. Durch Anführer und Waffen kann jeder Dörfler seinen Kampfwert verbessern. Die Aktionskarten bzw. Gemeinschaftskarten werden gemischt und verdeckt an jedem Mitspieler jeweils 5 ausgeteilt. Und schon kann die Monsterjagd beginnen. Ist man am Zuge zieht man seine Handkarten als erstes wieder auf 5 auf. Dann wird eine Monsterkarte aufgedeckt. Das abgebildete Monster bedroht dann einen. Man muss sich dann für Kampf oder Flucht entscheiden. besiegt man das Monster, legt man dieses zu seinen Punkten. Flieht man kommt das Monster in den Sumpf. Im Sumpf sammelt sich während des Spieles ein Monsterpool zusammen. statt einem Monster kann es aber auch zu einem Ereignis kommen. Dieses wird dann unverzüglich ausgeführt. In den Sumpf darf man ebenfalls auf die Jagd ziehen. Dann zeiht man eine Karte verdeckt aus dem Monsterpool und muss dann dieses Monster bezwingen. Dann kommt die Erholungsphase. In dieser kann man verwundete Dörfler heilen und Gemeinschaftskarten ausspielen. Dann darf man noch nicht benötigte Karten auf den Ablagestapel werfen und der nächste Spieler ist am Zuge. Das Spiel endet, sobald einer 30 Punkte gesammelt hat.



Spielbewertung:
Ein nettes Kartenspiel das durchgehend sämtliche Horrorklischees parodiert. In der Spieleszene längst nix neues. Aber trotzdem sehr nett aufgemacht von der Idee her. Das Spielprinzip ist nicht wirklich ganz so neu. Man spielt Karten vor sich aus und es werden Karten aufgeckt auf welche man reagieren muss. Und wie solls auch anders sein, können einem die Mitspieler das Leben schwer machen. Ein Spielprinzip das sich aber schon oft bewährt hat. Irgendwie spielt es sich nicht ganz so schön wie man sich es Anfangs gedacht hat. Das Monster killen geht irgendwie zu einfach, besonders wenn die Mitspieler keine Antikarten dagegen haben. Ebenfalls ist es sehr glücksabhängig. Wenn man Pech hat bekommt man Anfangs nur die harten Monster gegen die man nicht im geringsten was tun kann und die anderen Spieler dürfen sich mit läppischen Riesenratten rumschlagen. Die Regeln sind an sich sehr simpel ausgefallen. Die anleitung ist gut verständlich, doch hätten hier ein paar mehr Bildbeispiele sehr helfen können. Dadurch das die Anleitung fast aus langen Textblöcken besteht, sucht man lang bis man bei auftauchenden Regelfragen nach einer Antwort sucht. Optisch sind die Spielkarten sehr nett illustriert. Auch wenn diese komplett in schwarz-weiß gehalten sind, aber dies untermauert sehr gut das klassische Horrorklischee. Ein kurzweiliges, nettes Kartenspiel für zwischendurch, aber nichts mit Suchtfaktor. Nach einer Spielrunde hat man nicht im geringsten das Gefühl, dass man es gleich nochmal spielen möchte.



Spielendergebnis:


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