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Manitou

Verlag: Goldsieber
Autor: Günter Burkhardt
Genre: Kartenspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 20-30 min.
Alter:ab 12 Jahre
Inhalt: 1 Spielanleitung, 4 Stammeskarten, 40 große Krieger Karten, 44 Jägerkarten, 15 Büffelkarten, 7 Fellräuberkarten
Spielstory:
Ihr Stamm braucht Büffelfleisch. Wie viele Bogenschützen nehmen Sie mit auf die Jagd? Wie viele Große Krieger
bilden den Geleitschutz? Mit Manitous Hilfe schnappen Sie sich die fettesten Büffel. Gleichzeitig entführen feindliche
Stämme Ihre tapfersten Krieger und lachen sich dabei ins Kriegsbeilchen. Ihre Rache wird furchtbar sein, es sei denn,
Ihr Häuptling wird von einer Squaw in die Flucht geschlagen.

Spielbeschreibung:
Jeder Spieler erhält zum Anfang einen Indianerstamm. Auf der Stammeskarte ergibt sich die Rangfolge für die großen Krieger.
Diese legt man einfach aus Übersicht vor sich ab. Dann beginnt die erste Jagd. Man legt die Büffelkarten aus. Dann sucht sich jeder aus
seinen Karten 8 Stück heraus (große Krieger und Jäger). Der Kartengeber darf sich nur 7 auswählen. Die restlichen Karten werden als Reserve beiseite gelegt.
Der Reihe nach legt man immer eine Karte an einen der drei Büffelplätze an. Wird dabei ein großer Krieger an einem Platz gelegt, an dem schon ein großer Krieger
eines gegnerischen Spielers liegt, dann kommt es zum Kräftemessen. Wer wem hierbei besiegt kann man auf der Stammeskarte ablesen.
Die Jagdzeit endet, nachdem jeder Spieler 7 Karten angelegt hat. Restliche Karten kommen wieder zurück in die Reserve. Dann kommt es zu einer Wertung.
Wer die Jägerkarten mit der höchsten Gesamtstärke angelegt hat, bekommt eine Fellräuberkarte. Bei Gleichstand erhalten mehrere Spieler diese Karte.
Die Fellräuberkarte gibt Minuspunkte. Wer an einem Büffelplatz die höchste Jägerstärke besitzt, erhält die dort liegende Büffelkarte.
Liegen an einem Büffelplatz zwei Büffel, bekommt der mit den zweitmeisten Jägerstärke die niedrigere Büffelkarte. Wer an einem Büffelplatz die höchste großer Krieger Karte liegen hat,
kann alle gegnerischen Jäger- und große Krieger - Karten an diesem Platz gefangen nehmen. Jeder Gefangene gibt in der Endwertung einen Punkt. Das Spiel endet nach drei Jagdzeiten.
Wer dann die höchsten Punkte hat ist Sieger.

Spielbewertung:
Hinter Manitou steckt eine ganz gute Spielidee. Man benötigt allerdings 2/3 Spielrunden bis man alles vollends verstanden hat, um
strategisch gut zu spielen. Für "mal-kurz-eine-Runde-Spieler" daher nicht all zu geeignet, da man schon etwas Zeit benötigt um das Spiel gut zu finden.
Der Regeln sind an sich ganz einfach, doch durch die großen Krieger verkompliziert sich das Spiel etwas. Außerdem sollte man mit mehreren spielen.
Es läßt sich zwar auch zu zweit gut spielen, aber der volle Spielspass ist erst ab 3 Spielern vorhanden. Die Anleitung ist gut und mit einigen Bildern auch
sehr einfach zu verstehen. Die Kartenillustrationen sind passend und gelungen. Warum es allerdings in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres genommen wurde
ist für mich unverständlich, da es meiner Meinung nach bessere Anlegespiele gibt. Aber eine Benotung im oberen Mittelbereich
ist auch schon nicht schlecht.

Spielendergebnis: 
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