Manhattan



Verlag: Hans im Glück
Autor: Andreas Seyfarth
Genre: Brettspiel, Spiel des Jahres 1994
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 45 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielbrett, 1 Spielanleitung, 45 Baukarten, 4 Wertungssteine, 96 Bauteile, 1 gelber Startspielerstein

Spielstory:
Baoboom in Manhattan. Aber nicht nur dort, denn Wolkenkratzer werden auf der ganzen Welt gebaut. Die Spieler haben Gelegenheit, in Sydney, Manhattan N.Y., Frankfurt, Hongkong, Sao Paulo und Kairo möglichst viele Hochhäuser zu errichten. Die Frage ist nur, ob jeder sein eigenen Architekt sein will, oder ob man lieber beim Mitspieler einsteigt, um dessen Turm zu übernehmen. Das muss jeder selbst entscheiden. Nur, wer überläßt schon gerne seine mühsam errichteten Hochhäuser dem Gegner...?



Spielbeschreibung:
Jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus und nimmt sich alle Bauteile in der gewählten Farbe. Dann stellt jeder einen Wertungsstein seiner Farbe unter die Wertungsleiste auf dem Spielbrett. Der Stapel mit den Baukarten wird gemischt und an jeden Spieler werden davon 4 ausgeteilt. Der Spieler welcher beginnen soll, erhält den Startspielerstein. Dann geht es los in die erste Baurunde. Beginnend mit dem Startspieler sucht jeder sich 6 Bauteile aus seinem Vorrat aus, mit welchen er die nächste Runde spielen will. Dann geht das eigentliche Spiel los. Der Startspieler beginnt und spielt eine seiner 4 Karten aus. Auf den Baukarten sind immer bestimmte Spielfelder gekennzeichnet. Die Felder tauchen in jeder Stadt auf. Man nimmt nun ein beliebiges Bauteil und stellt es in einer Stadt auf die abgebildete Position. Dann zieht man eine Karte nach und der nächste Spieler ist an der Reihe. Beim bauen ist es auch möglich gegnerische Gebäude zu überbauen. Das geht so lange, bis jeder Spieler seine 6 Bauteile verbaut hat. Dann kommt es zu einer Wertung. dabei bekommt man 3 Punkte für den höchsten gebauten Turm. Wer in einer Stadt Turmmehrheit hat, bekommt 2 Punkte für jede Stadt. Jeder weitere einzelne Turm im eigenen Besitz bringt am Ende noch mal 1 Punkt ein. Punkte werden auf der Wertungsleiste festgehalten. Dann gehts in die nächste Runde. Es wird so lange gespielt, bis alle Bauteile verspielt wurden. Wer dann am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.



Spielbewertung:
Holla Bauklötze hochstapeln, welch ein Spass. Anfangs hab ich rein optisch mit dem Spiel rein gar nix anfangen können. Es ist nicht schlecht, aber es hat mich gar nicht angesprochen. Nachd em ersten spielen aber hab ich doch meine Freude dran gefunden und kann behaupten, den Titel zum Spiel des Jahres war durchaus passend gewählt worden. Es ist eindeutig ein Spiel für die ganze Familie. Auch das jüngere Publikum wird hier angesprochen. Für anspruchsvollere Spieler ist es zwar nur ein Spiel was zwischendurch gespielt wird, aber auch dafür durchaus sehr nett. Die Regeln sind verdammt einfach und genau so leicht auch zu erklären. Die Anleitung ist bebildert und beschreibt alles übersichtlich, so das Regelfragen (für den Fall das welche auftauchen sollten) schnell gefunden sind. Also Manhattan kann man gut häufiger spielen ohne das sich ein Wiederholungseffekt einschleicht. Ist halt nur nix was man immer spielen kann, aber für ab und an ein willkommenes Spiel auf dem Wohnzimmertischlein.

Spielendergebnis:


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