Labyrinth der Meister



Verlag: Ravensburger
Autor: Max J. Kobbert
Genre: Brettspiel, Denkspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 45 min.
Alter: ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielanleitung, 1 Spielbrett, 4 Spielfiguren, 34 Gängekarten, 21 Bildscheiben (Zauberdinge), 21 Rezeptkarten, 12 Zauberstäbe

Spielstory:
Tief im Keller eines uralten Gemäuers ist ein seltsames Labyrinth, in dem sich die Wege ständig verändern, wie beim sagenhaften "Ver-rückten Labyrinth". Dort haben sich die Zaubermeister versammelt, um festzustellen, wer der Beste von ihnen sei. Zwischen Alchimistengerümpel suchen sie nach geheimnisvollen Dingen, die sie für ihre Zauberei brauchen. Ein listiger Wettstreit beginnt, denn jeder möchte die wertvollsten Dinge haben und besonders solche, die er dringend für sein Geheimrezept braucht. Jeder versucht, durch geschicktes Verschieben sich einen Weg durch das Gerümpel zu bahnen. Es kann soch sogar lohnen, mal jemanden vorzulassen oder ihm gute Tips zu geben. Wer die meisten Zauberwerte sammelt, gewinnt und ist der große Zaubermeister.




Spielbeschreibung:
Jeder Spieler zieht zu Anfang eine Rezeptkarte und stellt seine Spielfigur auf das farblich passende Startfeld. Dann werden alle Gangkarten zufällig auf dem Spielplan verteilt und die Zutatenplättchen darauf verteilt. Das übrig gebliebene Gangkärtchen wird zum schieben genutzt. Geschoben werden, darf nur an den Seiten, an welchen die schwarzen Pfeile abgebildet sind. Es wird soweit geschoben, bis auf der gegenüberliegenden Spielbrettseite ein Gangkärtchen rausgeschoben ist. Nach dem Schieben darf man seine Figur soweit bewegen wie es die Gänge einen ermöglichen. Zugzwang besteht aber nicht. Dann ist der nächste Spieler (im Uhrzeigersinn versteht sich) an der Reihe mit dem rausgeschobenen Kärtchen. Die Zauberstäbe können dabei eingesetzt werden, um einen weiteren Bonuszug zu erhalten. Quasi einen Doppelzug ausführen. Die Zutatenplättchen sind alle nummeriert. Diese müssen der Reihe nach, bei 1 angefangen, aufgesucht werden. Landet ein Spieler auf dem Plättchen darf er dieses nehmen. Sind alle Zutaten eingesammelt worden endet das Spiel. Dann werden Punkte gezählt. Jede Zutat gibt Punkte in Höhe der aufgedruckten Zahl. Ist eine Zutat auf der am Anfang erhaltenen Rezeptkarte, gibt es dafür Sonderpunkte. Unverwendete Zauberstäbe geben auch noch einen kleinen Bonus auf die Gesamtrechnung. Wer dann im Endergebnis die meisten Punkte hat, gewinnt.



Spielbewertung:
Das Labyrinth der Meister ist dem Ursprungsspiel "das verrückte Labyrinth" sehr ähnlich. Das Regelsystem ist dadurch keineswegs neu, aber schon strategisch verändert worden. Durch die Spielstory sucht man nun Zauberzutaten zusammen, wobei man sich bei eigen Zusatzpunkte holen kann. Es müssen generell alle gesammelt werden, wo manche mehr oder weniger Punkte einbringen. Auch die Suchelemente werden Anfangs ganz anders angeordnet und durch Einsatz der Zauberstäbe kann man den Mitspielern schnell seine strategischen Gedanken durchkreuzen. Es ist daher schon etwas professioneller als das Grundspiel das einst rauskam, aber unterscheidet sich nur durch kleine Regelabänderungen, die weiterhin übersichtlich und einfach bleiben. Das regelwerk bleibt ebenso verständlich und bietet zusätzlich noch einen Bildungsvorsatz. Es beschreibt jede im Spiel vorkommende Zutat mit ihrer altertümlichen Verwendung. Schon eine Klasse Idee dies noch miteinzubauen... man lernt nie aus. Das Spieldesign ist ähnlich wie dem des Grundspiels, wirkt allerdings mehr erwachsener. Insgesamt verdient es deshalb ebenfalls die Höchstwertung weil es einen hohen Spassfaktor bietet der auch die Gehirnzellen aktiviert.



Spielendergebnis:


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