Ja, Herr und Meister!



Verlag: Truant
Autoren: Fabrizio Bonifacio, Massimiliano Enrico und Chiara Ferlito
Genre: Kartenspiel, Kommunikationsspiel, Fanatsyspiel
Spieler: 4-12 Spieler
Spieldauer: ca. 20-30 min.
Alter: ab 10 Jahren
Inhalt: 1 Spielanleitung, 80 Hinweiskarten, 37 Aktionskarten



Spielstory:
Wieder einmal bist du mit deinen Freunden in den gefürchteten Turm des Schwarzen Magiers zurückgekehrt - von einer wieder einmal gescheiterten Mission. Seine Exzellenz wird nicht sehr erfreut sein! Und er wird dir peinliche Fragen stellen, warum du nicht in der Lage warst, einen simplen Auftrag zu erfüllen. Schon der Gedanke daran lässt deinen Atem vor Furcht stocken. Die Panik greift bereits mit ihren eiskalten Händen nach dir. Was nur kannst du vorbringen, um deine armseelige Haut zu retten? Wird er deinen Beteuerungen Glauben schenken, dass es nicht deine Schuld war? Sondern ... die eines deiner besten, aber absolut unfähigen Kumpels? Ja. Natürlich! Das ist die Lösung! Da wäre nur noch ein winziges Problem: Deine Mitschurken haben so etwa die gleiche Idee.

Spielbeschreibung:
Ein Spieler wird als der große dunkle Meister bestimmt. Dieser Spieler bekommt die 3 Karten "vernichtende Blicke". Diese werden von ihm genutzt, um den anderen Spielern seinen Grad der Verärgerung zu zeigen. Alle anderen Spieler übernehmen die Rolle der Diener. Jeder von ihnen bekommt drei Hinweis- und 3 Aktionskarten auf die Hand. Die dunkle Meister denkt sich einen Auftrag für seine Diener aus. Diese müssen sich dann herausreden, warum der Auftrag fehlgeschlagen ist. Ist man am Zuge muss man versuchen einem seiner Mitspieler die Schuld zuzuweisen. Dafür spielt man die Aktionskarten aus. Dazu spielt man eine Hinweiskarte und muss anhand dieser sich eine passende Ausrede einfallen lassen. Dem Meister steht es jederzeit natürlich frei, alle Aussagen zu hinterfragen (Er ist ja schließlich der Meister). Bei einer unzureichenden Ausrede darf er dem Spieler dann mit einem vernichtenden Blick bestrafen. Hat sich ein Spieler bereits seinen 3. vernichtenden Blick eingefangen, so hat dieser verloren. Damit endet die Spielrunde und der Verleirer darf dann evtl. den nächsten Meister spielen.



Spielbewertung:
Die Karten sind hier wirklich nur Beihilfe und Inspiration. Die Kommunikativität steht hier im Vordergrund. Ein Spiel das eher zur Erheiterung der Runde beiträgt. Wer frei sprechen kann und kreativ ist, der wird hier ran Spass ohne ende bekommen. All zu ernst darf man das Spiel nicht nehmen. Die Regeln mit den Aktionskarten finde ich teilweise aber etwas blockierend für den Spielablauf. Man kann diese aber auch weglassen und es komplett frei spielen. Dies gefällt mir wesentlich besser, weil da ist es dann weniger hinderlich. Die Anleitung ist von der Beschreibung her okay, teileweise find ich etwas zu weit umschrieben für solch einfache Regeln. Die Kartenillustrationen hingegen sind super. Es macht riesigen Spass mit ihnen zu spielen. Diesem Spiel gebe ich diesmal aus gutem Grunde ne geteitle Wertung. Im freien Spiel gilt der höhrere Wert. Wer unbedingt auf den ganzen Regelkrempel besteht, wird hier meiner Meinung nach nicht den vollen Reiz hiervon ausspielen können. Aber dies ist halt nur meine Meinung, jemand anders mag darüber evtl. ganz anders denken und findet an dem Aktionskartenprinzip gefallen.



Spielendergebnis: ()


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