Höllenhaus



Verlag: Truant
Autor: Troy Denning
Genre: Brettspiel, Gruselspiel
Spieler: 2-6 Spieler
Spieldauer: ca. 90 min.
Alter:ab 12 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 50 Grundstückskarten, 6 Spielfiguren, 6 Spielsteine, 108 Spielkarten, 10 Macht-Objekt-Chips, 6 Treppen der Willensstärke, 1 zehnseitiger Würfel



Spielstory:
"Fahles Mondlicht beleuchtet die kahlen Bäume im Garten des verfallenden Herrenhauses. Nur leises Knacken brechender Zweige verrät, dass sich im schützenden Dunkel der Nacht eine Gruppe unerschrockener Jäger vorsichtig einen Weg durch das dichte Unterholz bahnt. Jeder Schritt kann in diesem unbekannten Gelände tödliche Überraschungen bedeuten. Auf wen werden sie treffen, in diesem düsteren Gemäuer, das die Nachbarn nur das HÖLLENHAUS nennen?"



Spielbeschreibung:
Zu Anfang wird ein Spieler zum Diener erwählt. Dieser stellt seine Spielfigur in die Krypta. Alle anderen Spieler sind Jäger und beginnen am Tor. Der Diener zieht eine Meisterkarte und stellt passend zum Meister das Spielkartendeck zusammen. Der Spielplan wird nach und nach aufgebaut. Zwei Flurkarten darf man pro Zug anlegen. Dabei darf man sich entscheiden, ob man am Haus oder am Gelände anbaut. Bei jeder Bewegung auf ein Plättchen muss man einen Schocktest durchführen. Für Jäger ist dieser im Gelände einfacher, der Diener hat es im Haus dafür einfacher. Die Jäger müssen versuchen mit dem richtigen Machtobjekt, im Haus den Meister zu finden und zu besiegen. Doch Anfangs weiß nur der Diener wer der Meister ist. Der Diener muss deshalb versuchen ebenfalls an das Machtobjekt zu gelangen und dieses zum Tor bringen, um es vom Meister fern zu halten. Sobald der Willensbarometer eines Jägers auf Null oder weniger sinkt, wird dieser automatisch zum Diener. Die Kämpfe werden mithilfe des Würfels abgehandelt.



Spielbewertung: Dies ist die Neuauflage vom Höllenhaus, welches bereits schon einmal bei Schmidt Spiele erschienen ist. Leider wurden bei der Neuauflage keine Fehler behoben, sondern eher noch neue Wehwehchen dazugefügt. Der Aufbau der Karten ist genauso mühsam wie vorher und sehr toll das es verschiedene Kartenarten gibt, die man aber anhand der Kartenrückseiten nicht unterscheiden kann. Die Charakterkarte aus dem Klassiker war auch besser, damals mußte man diese einfach nur umdrehen um sich als Jäger oder Diener kennzeichnen zu können. Hier hat man jetzt für jeden Status eine Einzelkarte. Auch der Willenskraftbarometer ist nicht so praktisch, weil fast zu klein. Ansonsten ist das Spieldesign etwas aufgewertet worden. Sehr nette Spielidee, an der man hätte einiges machen können, was aber komplett ausgelassen wurde. Schade eigentlich. Nur besitzt diese Version nicht den Kultfaktor des alten Spieles, deswegen fällt die Gesamtnote auch um einen Punkt schlechter aus, was das Spiel total in den Keller wandern läßt von der Gesamtpunktzahl.


Spielendergebnis:

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