Höllenhaus



Verlag: Schmidt Spiele
Autor: Troy Denning
Genre: Brettspiel, Gruselspiel
Spieler: 2-6 Spieler
Spieldauer: ca. 60-90 min.
Alter:ab 12 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 48 Flurkarten, 6 Spielfiguren, 96 Spielkarten, 10 Macht-Objekt-Chips, 6 Willensbarometer, 1 zehnseitiger Würfel



Spielstory:
"Heh, Heh, guten Abend und willkommen im Höllenhaus. Sie werden unschwer erraten, dass Ihnen hier ein paar schaurige Geschichten bevorstehen. Der besondere Clou aber besteht darin, dass Sie mal als Guter und mal als Böser dieses Spiel bestreiten. Entweder Sie rücken dem Bösen auf den Pelz und vertreiben die schrecklichen Einwohner des Höllenhauses: Dann spielen Sie gemeinsam gegen die Gestalten der Dunkelheit. Oder Sie behüten das Böse vor den Übergriffen allzu guter Geisterjäger: Dann spielen Sie zunächst allein gegen alle anderen Mitspieler. Sie wollen jetzt wissen, wer Ihnen das alles auftischt? Nun gut, ich bin der schwarze Rabe, jener unparteiische Beobachter, der dort einsam auf dem Zaunpfahl am Grundstückseingang weilt und sich amüsiert, wie die Menschen fortwährend über Gut und Böse zanken, wo doch ohnehin alles vergänglich ist. Aber kommen Sie ruhig herein, betreten Sie das Höllenhaus und versuchen Ihr Glück im Ringen ums Bessere. Doch passen Sie gut auf: Die Gefahr lauert überall!"



Spielbeschreibung:
Zu Anfang wird ein Spieler zum Diener erwählt. Dieser stellt seine Spielfigur in die Krypta. Alle anderen Spieler sind Jäger und beginnen am Tor. Der Diener zieht eine Meisterkarte und stellt passend zum Meister das Spielkartendeck zusammen. Der Spielplan wird nach und nach aufgebaut. Zwei Flurkarten darf man pro Zug anlegen. Dabei darf man sich entscheiden, ob man am Haus oder am Gelände anbaut. Bei jeder Bewegung auf ein Plättchen muss man einen Schocktest durchführen. Für Jäger ist dieser im Gelände einfacher, der Diener hat es im Haus dafür einfacher. Die Jäger müssen versuchen mit dem richtigen Machtobjekt, im Haus den Meister zu finden und zu besiegen. Doch Anfangs weiß nur der Diener wer der Meister ist. Der Diener muss deshalb versuchen ebenfalls an das Machtobjekt zu gelangen und dieses zum Tor bringen, um es vom Meister fern zu halten. Sobald der Willensbarometer eines Jägers auf Null oder weniger sinkt, wird dieser automatisch zum Diener. Die Kämpfe werden mithilfe des Würfels abgehandelt.



Spielbewertung: Das Höllenhaus ist ein kultiges Gruselbrettspiel. Leider beinhaltet das Spiel leider doch den einen oder anderen Fehler der das Spielen schon etwas an Spass raubt. Sehr nervig ist der Aufbau der Karten. Hilfreich wäre evtl. ein Spielbrett gewesen, auf denen die Geländekarten abgelegt werden, da man sonst einiges schieben muss damit es am Ende dann aneinander passt. Auch ist es Anfangs etwas schwierig zu wissen bei Teil-eines-Satzes-Karten, wieviele davon überhaupt im Spiel sind. Auch kann es schnell passieren, dass einige Hauskarten sich nicht mehr passend anbauen lassen, je nach wie angelegt wurde. Die Kämpfe, gerade auch gegen die Meister sind teilweise kaum zu schaffen. Die Idee des Kartendeck zusammenstellens ist dagegen wiederum eine sehr Klasse Idee. Die Spielanleitung ist gut verständlich. Das Spielmaterial ist soweit sehr gut (Ist halt ein altes Spiel). Insgesamt ein Spiel das man nicht all zu oft spielen wird, aber aus Kult bekommt es einen kleinen Pluspunkt.



Spielendergebnis:

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