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Herzklopfen

Verlag: Ravensburger
Genre: Partyspiel, Brettspiel, Flirtspiel
Spieler: 4-8 Spieler
Spieldauer: ca. 60 min.
Alter:ab 18 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielplan, 1 Spielfigur, 8 Sympathiebarometer, 8 Persönlichkeitsprofile, 24 Eifersuchtskarten,
40 Antwortkarten, 72 Herzkarten, 72 Partnerkarten, 72 Partnersteine
Spielstory:
Hand auf's Herz, ist es Ihnen nicht auch schon so ergangen, dass sich plötzlich wie vom Blitz aus heiterem Himmel getroffen wurden,
weil ein absolut unwiderstehlicher Traumtyp an Ihnen vorbeischwebte? Sicher haben Sie sich dann auch die Frage gestellt: "Würde dieser Typ
wohl zu mir passen?" Während die edlen Ritter dieser Frage früher beim Minnespiel nachgingen, wurde das Thema am Hof von Versailles bei erbaulichen Schäferspielen
getestet. In den goldenen 20ern versuchte man sich bei einem gewagten Tango näherzukommen, während heute schließlich ein Typ
schlichtweg angebaggert wird. Herzklopfen ist für überzeugte Singles genau so spannend wie für Verliebte, für Partylöwen gleich amüsant wie für Leute, die Ihr
Herz längst vergeben haben. Wagen Sie also mit Herzklopfen ein Spielchen mit dem Feuer und lernen Sie dabei Ihre Mitspieler noch besser kennen.
Wer weiß: Vielleicht ist Ihr Traumtyp dabei?

Spielbeschreibung:
Zu Beginn des Spieles müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Jeder Spieler bekommt eine Scheibe (das Persönlichkeitsprofil) und steckt dort in die beschrifteten Einbuchtungen
die dreieckigen Pappkärtchen mit den Nummern 1-9 ein. Dabei muss man sich selber bewerten und die Zahlen entsprechend den Eigenschaften zuordnen.
Dann erhält jeder Spieler einen Sympathiebarometer und stellt für jeden Mitspieler des anderen Geschlechts einen Spielstein in der entsprechenden Farbe auf die blaue Linie. Nun wird die Spielfigur auf
ein beliebiges Herzfeld gestellt, an jeden Spieler noch die Antwortkarten verteilt und es kann losgehen. Es wird gewürfelt und je nach Spielfeld auf dem man landet, muss entsprechend eine Frage gestellt werden. Es
gibt 2 Arten von Spielfeldern, die "Hand-auf's-Herz-Felder" und die "Eigenschaftsfelder". Bei den Eigenschaftsfeldern muss man
einschätzen, wer vom anderen Geschlecht ungefähr sich gleich eingeschätzt hat, wie man selber. Jeder zieht aus seiner Scheibe aus der angegebenen Eigenschaft
das Kärtchen heraus und legt es verdeckt in die Tischmitte. Dann werden beide umgedreht und anhand der auf dem Spielplan aufgedruckten Tabelle verglichen. Je nach Abweichungen, wird dann der Spielstein des
anderen Mitspielers auf dem eigenen Sympathiebarometer gesetzt. Dann sammelt jeder sein Kärtchen wieder ein und schiebt es wieder in seine Scheibe zurück. Auf den
"Hand-auf's-Herz-Feldern" zieht man eine Herzkarte und liest eine Frage vor. Dann sucht man sich einen Mitspieler des anderen Geschlechts, von dem man meint, das dieser ähnlich wie man selbst antworten würde.
Jeder der beiden Mitspieler legt dann verdeckt seine Antwortkarte verdeckt in die Spielbrettmitte und deckt diese auf. Wichtig dabei ist das beide Antworten nebeneinander liegen. Anhand den auf den Antwortkarten aufgedruckten Pfeilen
kann man erkennen um wieviel Felder die Spielsteine auf dem eigenen Sympathiebarometer versetzt werden. Sobald der Spielstein eines Mitspieler auf dem Herzfeld landet ist das Spiel zu Ende. Die beiden Spieler sind dann das Gewinnerpaar.
Anhand der Personenkarten, kann man bei einer zu geringen Mitspielerzahl, weitere imaginäre Mitspieler miteinbinden. Die Eifersuchtskarten können als Regelerweiterungen eingesetzt werden.

So schon mal vorweg, dass Spiel hat von meiner Seite aus auch nur die 2 Punkte erhalten, wegen eines akzeptablen (wenn auch mittlerweile unmodernen) Spielmaterials und wegen der Grundidee, welche vielleicht gar nicht mal so schlecht ist.
Umgesetzt wirkt das Spiel dann wesentlich unspannender als erwartet. Die Spielvorbereitung zieht sich qualvoll in die Länge, da diese schon etwas in Zeit in Anspruch nimmt. Aber auch während des Spieles ist der Spielspass
nur in Grenzen vorhanden. Ernst sollte man das Spiel auf keinen Fall nehmen. Die Regeln und den Sinn des Spieles sind eher für frühpubertierende Teenager geeignet, doch für diese
werden die aufgedruckten Mitspieler auf den Personenkarten zu alt sein. Für das angegebene Spielalter entsprechende Personen ist das Spiel eher ein Jux.
Die Zusatzregeln verkomplizieren dass Spiel eigentlich nur unnötig und kann man eigentlich weglassen. Wer das Spiel mal bei Ebay für 1-2 Euro sieht, sollte sein Geld besser in ein Überraschungsei investieren, daran wird man mehr Freude haben.

Spielendergebnis: 
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