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Der Herr der Ringe - Die Gefährten

Verlag: Kosmos
Autor: J.R.R. Hering
Genre: Brettspiel
Spieler: 3-4 Spieler
Spieldauer: ca. 60 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 doppelseitigen Spielplan, 88 Spielkarten, 4 Spielfiguren, 9 Würfel, 1 Ringplättchen, 32 Heldenpunktechips, 32 Bewegungspunktechips
Spielstory:
Im Auenland ist der EINE RING aufgetaucht, den Sauron, der Dunkle Herrscher, unbedingt in seinen Besitz bringen will.
Vier Hobbits begeben sich auf die gefahrvolle Reise, um den unheilstiftenden Ring zu vernichten. In der Gemeinschaft der Gruppe
erleben sie spannende Abenteuer und begegnen dabei freundlichen Helfern, jedoch kreuzen auch bösartige Gestalten ihren Weg.
Um erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, sich nie zu weit von den übrigen Gefährten zu entfernen. Denn wer vorauseilt, trifft auf die
gefährlichsten Gegner, kann dabei allerdings auch wertvolle Heldenpunkte gewinnen. Wer eine Reiseetappe als erster abschließt, gewinnt mehr Heldenpunkte
als die Nachzügler. Und der Hobbit, der am Ende die meisten Heldenpunkte hat, gewinnt in diesem großen Abenteuerspiel

Spielbeschreibung:
Bei diesem Spiel, werden vier Etappen durchgespielt. Der Hobbit welcher am meisten Heldenpunkte am Ende gesammelt hat, gewinnt.
Jeder Spieler sucht sich zu Anfang einen der 4 Hobbits und nimmt sich entsprechend der Farbe die beiden Würfel. Dann bekommt jeder noch 1 Heldenpunkt
und 3 Bewegungpunkte. Wer Frodo spielt erhält den Ring, welcher allerdings am Ende jeder Spielrunde seinen Besitzer wechseln kann.
Begonnen wird auf den vier Startfeldern in Hobbingen. Dann kann die erste Reiseetappe nach Bree losgehen. Dazu werden die Ereignis und Gegnerkarten mit
der "1" rausgesucht und in zwei Stapel auf den Spielplan gelegt. Die weiteren Etappen sind der Weg nach Bruchtal, der Weg durch Moria und zuletzt der
Weg nach Amon Hen, wo sich dann die Gefährten aufgelöst haben. Den Spielzug beginnt immer der Ringträger, danach geht alles im Uhrzeigersinn weiter.
Der Ringträger darf vor seinem Zug sich die oberste Ereigniskarte ansehen. Wenn man an der Reihe ist, würfelt man mit beiden Würfeln
und muss wählen welchen erwürfelten Wert man als Kampfkraft und welche man zur Bewegung benutzen möchte. Den für Kampfkraft ausgewählten legt man auf
das markierte Feld seiner Hobbitkarte. Der Bewegungswert kann durch Einsatz von Bewegungspunkten aufgebessert werden. Wer auf einem Ereignisfeld landet, muss eine Karte ziehen.
Da können dann positive, aber auch negative Dinge passieren. Waren alle Spieler an der Reihe wird die oberste Gegnerkarte aufgedeckt.
Der Hobbit, welcher am weitesten Vorne steht muss diesen Gegner dann bekämpfen. Kämpfe werden folgendermaßen abgewickelt: Man würfelt mit einem Würfel und addiert den Kampfkraftwert hinzu.
Ein Mitspieler würfelt mit dem schwarzen Sauronwürfel und addiert dieses zum Kampfwert des Gegners. Liegt man über oder gleich dem Wert des Gegners, wurde der Gegner besiegt und
der Hobbit darf die Belohnung einkassieren in Form von Waffen, Bewegungspunkten oder Heldenpunkten. Verliert man, muss man seine Figur einen Feld hinter dem am nächsten stehendeb Hobbit bewegen.
Ist dieses Feld besetzt wird er noch weiter nach hinten gesetzt, bis ein mögliches Feld frei ist. Dann muss der nächste Hobbit gegen den Gegner kämpfen.
Begleiter können das Kampfergebnis noch erhöhen, müssen allerdings nach Einsatz an einem anderen Mitspieler weitergereicht werden.

Spielbewertung:
Dieses Brettspiel ist eines von etlichen Merchandisespielen zum Film. Im Anbetracht dessen, dass man mit dem Namen des Spieles warscheinlich
nur darauf aus war, viel Geld damit zu machen ist es gar n icht so schlecht. Auf jeden Fall besser als viele anderen Filmspiele die erschienen sind.
Im Vergleich mit den Brettspielen insgesamt auf dem Markt, fällt es dann leider doch mehr in die Mittelklasse. Das Spielsystem ist recht nett von der Idee,
doch ist es mehr ein Glücksspiel. Man ist zu sehr davon abhängig welches Würfelergebnis man erzielt. Bei schlechten Ergebnissen, kann selbst der größte Stratege einpacken und das
Handtuch werfen. Beim Spieledesign hat man größtenteils Bildmaterial aus dem ersten Film verwendet, was allerdings auch gut passt. Der gezeichnete Spielplan
passt ebenfalls sehr gut. Etwas ärmlich ist das der Ring nur ein Papplättchen ist, obwohl man beim anderen Herr der Ringe Spiel von Kosmos einen aus Kunststoff hat.
Die Regeln sind soweit wie gewohnt von Kosmos leicht verständlich und lassen kaum Fragen offen. Also im gesamten ein Spiel das man ab und an mal spielen kann, doch für den Dauerspielspass
ist das Spiel nicht geeignet. Insgesamt erreicht das Spiel ein Mittelmäßige Gesamtnote.

Spielendergebnis: 
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