Helden der Unterwelt



Verlag: Pegasus Spiele
Autor: Lutz Stepponat
Genre: Brettspiel, Fantasyspiel
Spieler: 1-4 Spieler
Spieldauer: ca. 60-90 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 doppelseitige Abenteuerspielpläne (Bree und Isengart), 2 Aufkleber, 5 Charakter Stärkekarten, 3 Gandalfkarten, 13 Sonderkarten, 30 Feindekarten



Spielstory:
"Was geschieht da unten, da untenh in der Unterwelt?" fragen sich die Helden. Hades und Persephone, die Herrscher über die Unterwelt, sind verschwunden. Dafür halten sich in den Hallen und Höhlen der Unterwelt Kreaturen auf, die einst in den unendlichen Schlund des Tartaros verbannt waren, dem Gefängnis, das die Götter für ihre ärgsten Feinde geschaffen hatten. Wer hat diese Kreaturen im Reich der Toten befreiht? Nichts Lebendes existiert dort. Kaum ein Lebender, der dort unten verweilte, kehrte zurück zu den Lebenden. Was wird dort mit den Helden geschehen? Sind sie gerüstet für das, was dort in der Finsternis lauert? Schleichend kommt es; es tötet die Helden nicht, sondern beginnt, ihr Wesen zu verändern. Es zieht sie, unmerklich, auf seine Seite, auf die finstere Seite, auf die Seite der Hölle und des Verdammten! Doch bevor die Helden sich dem Kampf mit dem Verdammten stellen können, müssen sie seine drei Avatare bannen. Dann erst stellt er sich dem Kampf, in seinem Thronsaal, dem Chaos!



Spielbeschreibung:
Neben den gewohnten Regeln aus "Die Rückkehr der Helden" werde ich hier etwas auf die Neuerungen eingehen. Es sind diesmal mehr Karten um das Territorium darzustellen, dafür zählt jedes nur als ein Feld. Auf alle Räume und besonderen Orte (Bsp. Hades) werden Abenteuermarken gelegt. Der Oberbösewicht gewinnt sobald er alle schwarzen Erfahrungsssteine gesammelt hat, aber auch Helden können diese Steine sammeln. Wenn man schwarze Steine besitzt, kann man von anderen Helden angegriffen werden, darf aber dafür auch selber attackieren. Schwarze Steine kommen durch Abenteuermarken ins Spiel, es gibt aber auch Möglichkeiten diese Steine wieder zu entfernen. Fähigkeiten in denen schwarze Erfahrung liegt dürfen nicht zum besiegen des Verdammten verwendet werden. Eine weitere Neuerung sind die Schatzmarken. Hat man bestimmte Kreaturen erledigt oder Aufträge erfüllt, erhält man einen davon. Meist sind es Gegenstände, es können aber auch Fallen darunter sein. Durch Einsatz von Gold kann man aber auch versuchen Fortuna zu bestechen. Dann darf man 3 Schatzmarken ziehen und sich eine davon aussuchen. Und noch eine Neuerung sind die Kreaturen mit dem grauen Kreis als Kampfwert. Diese Kreaturen können nur mit dem Wert bekämpft werden, in dem man am wenigsten Erfahrung gesammelt hat.



Spielbewertung: Die Helden der Unterwelt ist die zweite Erweiterung zu "Die Rückkehr der Helden". Wie schon bei "Im Schatten des Drachen" ist diese Erweiterung aber auch komplett ohne das Basisspiel spielbar. Dies mal spielt man in der Unterwelt der griechischen Mythologie. Danach sind auch ein Teil der neuen Heldentypen und der Spielmarken ausgerichtet. Regeltechnisch ist es fast dem Grundspiel ähnlich, doch haben einige Regelerweiterungen statt gefunden. Es gibt einen neuen Spielplan der ausgelegt wird. Dieser wird nicht zu Anfang, sondern Zug für Zug ausgelegt. An neuen Helden gibt es jetzt Gnome, Zentauren, den Gladiator, die Amazone, Barden und Schamanen. Eine sehr große Neuerung sind die schwarzen Erfahrungsspielsteine, welche die Helden immer mehr auf die dunkle Seite ziehen. Für den Verdammten stellen diese seine Lebenspunkte dar. Im Gesamten werden die Regeln schon um einiges komplizierter als im Grundspiel. Das Glossar wird man in den ersten Spielen wohl ab und an auf alle Fälle zu Rate ziehen. Grafisch hat man dies sowohl dem Mythologischen Thema und auch dem Grundspiel sehr gut angepasst. Es schaut alles wunderbar aus wie bereits schon gewohnt. Die Regeln sollten vielleicht evtl. zweimal gelesen werden, da diese Umfangreicher sind als zu den Vorgängern. Insgesamt aber wieder ein Klasse Fantasyspiel. Doch als Einzelspiel an sich ist das Grundspiel doch ein wenig spassiger.



Spielendergebnis:

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