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Hart an der Grenze

Verlag: Kosmos
Autor: André Zatz und Sergio Halaban
Genre: Bluffpiel
Spieler: 3-6 Spieler
Spieldauer: ca. 45-70 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 6 Reisekoffer aus Metall, 140 Spielkarten, 100 Geldscheine, 12 Holzsteine, 1 Sheriffstern
Spielstory:
"Was haben Sie in dem Koffer?" - Jetzt nur nicht auffallen... "Nichts... äh, nur drei Krüge. Die habe ich billig erstanden." Natürlich wissen
Sie, dass zwei der Krüge eher die Formen einer Flasche Tequilla haben... Ganz ruhig bleiben. Den anderen Touristen geht es auch nicht
anders. Vielleicht glaubt der Sheriff Ihnen ja... Doch dann kommt es: "Aufmachen!" - Oh nein! Wenn er den Tequila findet, sind Sie die Flasche los und müssen
auch noch eine saftige Geldstrafe zahlen. Da kommt Ihnen eine Idee: "Sagen Sie mal, was verdient man hier eigentlich so als
Sheriff...?"

Spielbeschreibung:
Ein Spiel geht über drei Spielrunden. Eine Runde besteht aus so vielen Spielzügen, wie Spieler teilnehmen, so dass jeder Spieler
pro Runde einmal die Rolle des Sheriffs übernimmt. Am Ende jeder Runde werden die geschmuggelten Waren verkauft. Man darf auch pro Runde bis zu drei Karten vom Kauf zurückbehalten, da diese dann eventuell am
Ende des Spiels das doppelte einbringen können. Der Spieler, der den Sheriff spielt steckt sich den Stern an. Jeder Mitspieler wählt aus seinen Warenkarten 1-5 Stück aus und legt diese in seinen Koffer.
Dann sagt jeder laut an, wieviele und welcher Art an Waren er in seinem Koffer hat. Man darf dabei auch lügen und es ist nur erlaubt legale Karten anzusagen.
Haben alle Spieler ihre Ansage gemacht, wählt der Sheriff sich einen Spieler aus, den er kontrollieren will.
Der Sheriff schaut sich den Inhalt des Koffers an. Stimmen alle Waren mit der Ansage überein, erhält der Spieler eine Entschädigung
ausbezahlt. Ansonsten muss er die Karten abgeben und Strafe bezahlen. Ein Spieler kann aber auch den Sheriff vor öffnen des Koffers bestechen.
Nimmt der Sheriff die gebotene Summe, bleibt der Koffer verschlossen und die Waren sind gerettet.
Die Marker können angewendet werden, um zum Beispiel einen weiteren Spieler abzuchecken. Wer nach 3 Spielrunden die meisten Punkte hat, gewinnt.

Spielbewertung:
"Hart an der Grenze" ist ein definitiv nettes Bluffspiel. Wer dazu allerdings kein Talent besitzt oder an reinem bluffen keinen
Spass findet, der wird mit diesem Spiel keine Freude haben. Ein Pokerface sollte ansatzweise vorhanden sein.
Die Spielregeln sind simpel und lassen sich schnell und verständlich erklären. Auch die Anleitung ließt sich lückenlos.
Viele Situationsbeispiele unterstützen in der Anleitung die Verständlichkeit. Das Spielmaterial ist optisch ein Blickfänger, besonders die
Alukoffer wirken sehr hochwertig (Der Siedlerkoffer hat es mir besonders angetan). Zu bemängeln gibt es, dass es absolut zu wenig
Spielgeld gibt. In unserer Testrunde, waren wir die meiste Spielzeit damit beschäftigt, dass Geld zu wechseln. Das mindert den Spielspass
doch imens. Ich empfehle dann eher den Geldstand auf einem Blatt Papier zu notieren. Insgesamt ein nettes Spiel für Zwischendurch, aber
einen Lieblingsspielfaktor besitzt es nicht. Dafür sind die Regeln doch etwas zu flach. Kein Spieltischdauerrenner, deswegen eher im Mittelfeld zu finden.
Spielendergebnis: 
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