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Haps

Verlag: Krimsus Krims Krams Kiste
Autor: Ralf Sandfuchs
Genre: Kartenspiel
Spieler: 2 Spieler
Spieldauer: ca. 45 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 12 Haikarten, 18 Futterkarten, 1 Spielhilfe-Karte, 2 Chip Karten mit Chips zum ausschneiden
Spielstory:
Das Meer... fast unendliche Weiten... aber leider nicht unendlich viel Futter! Was macht also der moderne und weltgewandte Hai von heute?
Er sucht sich einen schönen Strand. Einen, der in den Sommermonaten vor leckeren Touristen und unvorsichtigen Fischen nur so wimmelt
und an dem man es sich so richtig gutgehen lassen kann.Nur leider gibt es eben auch nicht unendlich Strände, und andere Haie wollen
ja schließlich auch was fressen. Und so ist es auch der größte Geheimtip von Strand schon bald überlaufen. Nun, auch der größte Gemütshai
wird dann irgendwann ansetzen zum großen...HAPS.

Spielbeschreibung:
Eine Runde Haps besteht aus vier Spielphasen welche hintereinander gespielt werden. Man begint zuerst mit der
Zusammenstellung der Hai-Gang. Diese Phase ist beendet wenn jeder der 6 Haie an beide Spieler verteilt sind. Dann geht es
in Phase 2. Hier werden die Überwasserkarten in eine Reihe gelegt. Dann verteilen die Spieler die Unterwasserkarten darunter und
setzen ihre Haie in Jagdposition. In der dritten Phase gehts dann richtig los. Abwechselnd ist ein Spieler Jäger und der andere Futter.
Ist ein Zug zuende tauschen die Rollen usw. Der Haispieler deckt eine verdeckte Karte auf. Dann darf der Futterspieler eine Futterkarte bewegen.
Verdeckte Futterkarten dürfen nur um ein Feld bewegt werden. Einige Futterkarten besitzen für die Bewegung Sonderregeln. Diese
kommen selbstverständlich nur zum Einsatz wenn diese Karte aufgedeckt ist. Dann darf der Haispieler seinen Hai bewegen, um sich wenn
möglich eine Futterkarte zu ergattern. Dabei darf der Gegenspieler evtl. Harpunen einsetzen um den Futterversuch zu vermeiden.
Dafür gibt der Spieler eine Harpunenmarke ab. Harpunen dürfen aber auch nur bei entsprechend beschrifteten Karten eingesetzt werden.
Beim Futtern erhält ein Hai Nährwertpunkte. Um so vollgefressener ein Hai ist, um so träger wird er auch.
Sobald alle essbaren Futterkarten gefressen wurden kommt es zur Abrechnung. Hierbei ist es wichtig, dass man während der Jagd eine gewisse
Fressreihenfolge eingehalten hat. Dazu sind die Nährwerte wichtig. Denn ein Hai bevorzugt ein Menü aus Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise.
Das Einhalten einer richtigen Reihenfolge gibt 4 Punkte. Dann schaut man sich die gefressenen Karten an. Auf manchen sind Perlen abgebildet.
Schwarze Perlen sind Minuspunkte und weiße Perlen Pluspunkte. Wer am meisten Punkte am Ende besitzt gewinnt.

Spielbewertung:
Haps ist ein Kartenspiel das mehr Regeln besitzt als Spielmaterial. Wenn man die Schachtel das erste mal
öffnet und die knappen 33 Spielkarten sieht, denkt man als erstes das es sich um ein harmloses und witzig gestaltetes
Spiel handelt. Hat man aber die Anleitung dann einmal ausgefaltet, fragt man sich wie all diese Regeln in ein solch kleines Spiel
passen können. Um wirklich hinter dem Sinn des Spiels steigen zu können, sollte man erst einmal eine Runde spielen.
Dabei kommt man dann ganz von alleine dahinter. Die ersten beiden Spielphasen sind eigentlich eher Spielvorbereitung.
Das eigentliche Spiel geht erst in der dritten Spielphase los. Die Spielidee ist sehr humorvoll gelungen, aber von den Regeln
dann doch etwas zu kompliziert für ein kleines Kartenspiel. Die Anleitung häte teilweise zum besseren Verständnis mehr
Abbildungen zur Hilfe stellen können. Auch wenn die Regeln an gut gegliedert sind, hat man den Eindruck das diese unübersichtlich sind.
Das Spiel auf die schnelle Jemanden kurz und knapp zu erklären ist gar nicht so einfach. Was die Kartenillustrationen betrifft - diese sind wirklich
einfach nur herrlich. Optisch ist Haps eine Augenweide. Die Karten leben von ihrem Spielwitz und beim durchblättern des Stapels muss
man immer wieder schmunzeln. Die Chipkarten sind nicht ganz der Hit. Von Markern zum Ausschneiden halte ich generell
nicht all zu viel, denn einmal mit der Schere abgerutscht und schon ist der Schnitt schief. Bei sowas ärgert man sich dann schnell.
Die Spieleschachtel ist optimal zum mitnehmen geeignet und findet auch in der Hosentasche seinen Platz. Der Spielspass hält sich im Mittelmaß,
da meiner Meinung nach die Spielvorbereitung etwas zu langwierig ist. Man hat trotz des umfassenden Regelblättchens beim spielen
das Gefühl das es sich um ein Mini-Spiel handelt. Aber nicht desto trotz werden die Haps-Haie mit 3 Futterpunkten von mir belohnt.

Spielendergebnis: 
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