Das Gold der Inka



Verlag: Queen Games
Autor: Harald Lieske
Genre: Denkspiel, Brettspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 45 min.
Alter:ab 8 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielplan, 20 Spielfiguren, 16 Rauten

Spielstory:
Sie stehen am Eingang des Inka-Tempels und tief im Zentrum des uralten Gemäuers strahlt Ihnen schon Ihr Schatz entgegen. Jetzt gilt es nur noch das Labyrinth zu überwinden und schon kann der Schatz geborgen werden! Wegrauten ermöglichen den Spielern, die Schätze zu erreichen. Durch Drehen und Verschieben dieser Wegrauten baut sich jeder Schatzsucher seinen Weg durch das Labyrinth oder erschwert den Mitspielern das Bergen ihrer Schätze! Sind die Wegrauten gut platziert, kann der Schatzsucher den Weg beschreiten. Dabei muss er auf Schlangen aufpassen, denn die behindern ihn. Hat er alle drei Schätze geborgen, muss er nur noch als Erster den Ausgang erreichen, um das Spiel zu gewinnen.



Spielbeschreibung:
Zu Beginn sucht sich jeder Spieler eine Farbe aus und stellt seine Figur auf das entsprechende Startfeld. Dann wird das Labyrinth gebaut. Im Uhrzeigersinn legt jeder Spieler eine Wegraute auf das Spielbrett. Dabei kann Jeder schon im voraus dem Gegner den Weg verbauen oder sich selber den Weg ebnen. sobald alle Rauten ausgelegt wurden, kann die Schatzjagd losgehen. Jeder muss versuchen die drei in der Mitte liegenden Schätze seiner Farbe zu erbeuten und wieder zum Ausgang zu bringen. Wer das geschafft hat, hat gewonnen. Dabei sehen die Spielzüge folgendermaßen aus: Jeder Spieler hat 3 Aktionspunkte pro Runde zur Verfügung, welche er zum bewegen der Rauten oder zum bewegen der eigenen Spielfigur nutzen kann. Rauten können entweder geschoben werden oder von einer Ecke aus gedreht werden. Dabei ist zu beachten, dass dabei keine blockierenden Rauten im Wege sind. Bei der Bewegung muss man unbedingt die Schlangen einrechnen. Das passieren jeder Schlange kostet ebenso einen Aktionspunkt. Weitere Verfeinerungen dieses Spiel sind die Blockadesteine, die Geheimgänge und die Rautensymbole. Mit den Blockiersteinen, kann man Rauten festsetzen, d.h. diese dürfen dann solange der Stein darauf liegt, dass diese nicht bewegt werden darf. Durch Geheimgänge, kann man ein anderes Geheimgangfeld erreichen und das Rautensymbol gibt einen die Möglichkeit, die Zielrauten auf denen die Schätze stehen zu bewegen.



Das Gold der Inka ist ein Spiel für Menschen die Denkspiele mögen. Es ist gar nicht so einfach die Rauten immer so zu bewegen, wie man es gerne haben würde. Und die Mitspieler können in ihrem Zug alles wieder kaputt machen. Die Regeln sind leicht, wobei der Einstieg doch etwas länger dauern kann als auf der Packung beworben wird. Zu Anfangs muss man sich an das perspektivische Denken erstmal reinfinden. Es ist etwa vergleichbar mit dem verrückten Labyrinth in extremer Variante und anderer Aufmachung. Die Gestaltung des Spielmaterials und die Verständlichkeit der Anleitung sind nicht zu bemängeln, obwohl man das Spiel auch in ein anderes Thema als die Inkaschatzjagd packen könnte. Es ist wirklich auch gut für 2 spieler geeignet. Der Spielspass hält sich leider doch etwas sehr in Grenzen, was die Gesamtbewertung des Spieles dann leider doch etwas runterzieht.

Spielendergebnis:


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