Flandern 1302



Verlag: Queen Games
Autor: Wolfgang Panning
Genre: Strategiespiel, Brettspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 60 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 28 goldene Spielkarten 11 silberne Spielkarten, 10 Baustellensteine, 15 Stadtviertel der grauen Zunft, 4 Dom-Figuren, 9 Abdeckplättchen, 13 Stadtviertel der Kirche, 5 Zählsteine, 6 Stadtzentren, 6 Holzzylinder, 4 Zunftmeisterfiguren, 15 Stadtviertel (in den Farben blau, gelb, rot und grün)

Spielstory
Flandern 1302 - gerade ist das Land mit Hilfe der Zünfte unabhängig geworden, da kämpfen diese schon um die Machtverteilung in den bedeutensten Städten der Region.



Spielbeschreibung:
Das Spiel verläuft in mehreren Runden. Jede Runde besteht aus 6 Schritten, die nacheinander durchgeführt werden. Es beginnt mit dem Startspieler. Dieser zieht eine goldene Karte, welche er vorerst nach ansehen verdeckt vor sich ablegt. Danach sucht sich jeder Spieler eine Aktionskarte aus. Jeder Spieler verfügt über den selben Kartensatz, bestehend aus Aktionskarten und Einflusskarten. Zu den Aktionskarten zählen Städtekarten, Baustellenkarten und jeweils eine Karte "Aufnehmen". Jeder Spieler wählt eine Aktionskarte die er ausspielen möchte aus. Einflusskarten dürfen mehrere gespielt werden. Nach dem Jeder eine Karte gewählt hat, werden die Karten aufgedeckt. Es wird die Zugreihenfolge bestimmt wer wann welche seiner Karten spielen darf. Dann werden die Aktionen durchgeführt. Bei den Städtekarten darf man ein eigenes, ein graues oder ein Kirchenviertel in die farblich passende Stadt ablegen. Mit Baustellen werden ebenfalls Stadtviertel fertiggestellt.. Mit der "Aufnehmen" Karte, kann man seine abgelegten Karten wieder auf die Hand nehmen, einschließlich der "Aufnehm" Karte selber. Nach dieser Phase folgt die Startspieleraktion. Es wird die goldene Karte aufgedeckt. Ist es eine einflusskarte, nimmt man diese auf die hand. Die Karte kann man in den zukünftigen Spielverlauf dann ganz normal einsetzen. Ist es keine Einflusskarte, sondern eine Aktionskarte, muss man diese unverzüglich ausspielen. Auch hier gibt es Städtekarten, Baustellenkarten usw. Zusätzlich gibt es noch die Karten Dombau und Zunftmeister. Beim Dombau, nimmt man sich einen Domspielstein und darf es auf ein beliebiges Kirchenviertel stellen. Beim Zunftmeister wird ein Zunftspielstein genommen und in eigenes Stadtviertel gestellt. Dann folgt die letzte Spielphase: Wertung und Startspielerwechsel. Kann in einer Stadt kein Stadtviertel mehr gebaut werden, werden die freien Felder mit Abdeckplättchen versehen. Die Stadt wird dann gewertet. Dabei erhält man Punkte für eigene Zünfte, Kirchenstadtviertel und Kirchenstadtviertel mit Dom. Die Punkteverteilung hängt von der Mehrheit ab. Anschließend wird ein neues Startspieler bestimmt und man beginnt wieder in der ersten Sspielphase. Das Spiel endet, wenn es auf dem ganzen Spielplan nur noch höchstens einen freien Bauplatz gibt oder wenn alle goldenen Karten aufgebraucht sind. Es kommt dann zu einer Wertung aller Städte, die bislang noch nicht abgerechnet wurden. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.



Spielbewertung:
Bei flandern 1302 handelt es sich um eine ausgeklüngeltes Legestrategiespiel. Nur wer seine Stadtviertel richtig verteilt hat eine Chance zum Sieg. Dabei spielt etwas Glück natütlich auch eine Rolle. Man kann es auch zu zweit spielen, doch sind die Regeln für zwei Spieler nach meinem Geschmack etwas zu abgespeckt. Der volle Spielspass entfaltet sich erst ab 3 Spielern. Ansonsten ist das spiel soweit ganz nett durchdacht. Die Regeln sind Queen Games gewohnt verständlich und mit farbigen Illustrationen versehen, die das erlernen leichter machen. Erklären läßt es sich auch, auch wenn es dabei anfangs komplizierter klingt als es wirklich ist. Am Spielmaterial gibt es soweit nichts zu mäkeln. Es ist stabil und schaut auch gut und passend zum Spielthema aus. Man sollte die einzelnen Pappteile aber gut in Tütchen sortieren, weil ansonsten der Inhalt der Spieleschachtel schnell zu einem Sodom und Gommorrah führen kann, was bedeutet, das man vor jedem Spiel mühsam alles farblich sortieren darf. Ansonsten ist es sehr gelungen. Zwar kein Spiel für jeden Abend, aber ganz nett. In der Gesamtbetrachtung irgendwo im Mittelfeld.

Spielendergebnis:


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