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Fangfrisch

Verlag: Queen Games
Autor: Andreas Pelikan
Genre: Kartenspiel, Auktionsspiel
Spieler: 3-5 Spieler
Spieldauer: ca. 20-30 min.
Alter:ab 8 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 110 Spielkarten, 5 Spielertableaus, 1 Glocke, Spielgeld
Spielstory
"Heute im Angebot: Zwei Krebse, zwei Aale, einen Hummer und drei Flundern für 10 Euro! Und weil Sie es sind lege ich sogar
noch eine Karte obendrauf!" Zack, die Glocke läutet - "Zuschlag für 10 Euro an den Spieler mit der blauen Mütze!" Der Handel steht.
Ein gutes Geschäft? Nur wer geschickt handelt und seine Ware im Auge behält kann im Fischgeschäft bestehen.

Spielbeschreibung:
Das Ziel dieses Auktionsspiels das thematisch auf dem Hamburger Fischmarkt angesiedelt ist, ist es am Ende das meiste Geld gescheffelt zu haben.
Dabei muss man versuchen für sein Geld möglichst viel Fisch zu bekommen. Denn wer zögert, dem kommt die Konkurrenz dann zuvor.
Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler ein Spielertableau, 1 Preisliste und 30 EURO Startkapital. Wer am Zuge ist darf als erstes seinen Fisch verkaufen. Man verkauft dabei
immer alle Karten dieser Sorte Fisch. Je nach Anzahl bekommt man entsprechend Geld für den Fisch. Verkaufte Karten werden abgelegt.
Wenn Jemand Fisch verkauft müsen die Mitspieler den eigenen Fischbestand überprüfen. Hat man selbst Fisch der gleichen Sorte in einer der beiden Lagerkisten,
wird davon die oberste Karte in die Mülltonne abgelegt. Der Fisch gilt dann als Verdorben. Fisch in der Eiswanne ist davon nicht betroffen.
Nach dem Verkauf muss der Spieler dann eine Versteigerung ausführen. Dazu nimmt sich der Spieler den Kartenstapel und deckt die erste Karte auf.
Beim aufdecken jeder Karte muss der Auktionär immer genau angeben welcher Fisch sich im Angebot befindet. Wenn kein Spieler den aufgedeckten Fisch haben möchte, wird die nächste aufgedeckt.
Dies wird so lange gemacht bis ein Spieler auf die Glocke schlägt um das Angebot anzunehmen. Jedes Fischpaket kostet dabei unabhängig von der
Anzahl der Karten 10 EURO.Wer die Karten ersteigert sortiert den Fisch in seine Fächer auf dem Spielertableau ein. Der Auktionär erhält für jede versteigerte Karte einen EURO.
Beim einsortieren des Fisches in die Fächer muss man beachten, dass in jedem Fach nur eine Sorte Fisch liegen darf. Ausnahme sind die Joker-Kraken, welche
man jedem Fach zuordnen darf. Hat man mehr Sorten Fisch müssen Überzählige in das Müllfach abgelegt werden. Die Sonderkarte Dosenfisch gibt einem aber die Möglichkeit,
Fisch aus dem Müll zu entsorgen, da am Spielende jeder Fisch im Müll Geld kostet. Mit dem Fischdieb kann man seinen Mitspielern Fische aus den Fächern klauen.
Wenn die Karte Endphase aufgedeckt wird, wird es an der Zeit schnell nochmal zuzuschlagen oder Fische die man hat zu verkaufen.
Denn ab sofort darf man auch Fisch verkaufen den man gerade ersteigert hat. Bei diesen Verkäufen verdirbt kein Fisch. Wird dann Die Karte Marktschluss aufgedeckt,
endet das Spiel sofort. Die laufende Auktion wird auch nicht mehr weiter zuende gespielt. Fische werden jetzt für die Hälfte verkauft. Pro Fisch im Müll gibt
es einen EURO Abzug. Wer jetzt am meisten Geld dann hat gewinnt.

Spielbewertung:
Direkt mal vorweg ein paar kleine Details die ich anzumäckeln hätte. Zum einen frage ich mich seit wann man Calamaris mit allen anderen Meeresfrüchten mischen kann.
Außerdem möchte ich mal den Stand in Hamburg sehen der offiziell Hai verkauft. Wenn wohl unter dem Decknamen Schillerlocken. Aber okay ich akzeptiere
diese Ungereimheiten zum Wohle der Spielfunktion. Die Regeln dieses Auktionskartenspiel sind sehr einfach. Teilweise fast schon etwas zu einfach,
aber ausreichend für ein nettes Spiel für zwischendurch mal. Einen Abendfüller hat man mit dieser Spielschachtel aber weniger vor sich liegen. Spielanleitung ist Queen-Games
typisch strukturiert und ließt sich gut verständlich. Illustrativ gefällt das Spiel auf alle Fälle (Wenn mann mal die vorausgemeckerten Dinge ignoriert).
Auch das Spielmaterial verspricht eine lange Haltbarkeit und es macht Spass damit zu spielen. Okay seit wann es 1 und 2 EURO Scheine gibt weiß ich jetzt auch nicht,
aber okay das Thema Spielgeldwährungen sollte man nicht all zu ernst nehmen. Denke der Höhepunkt des Spielmaterials ist eh die Tischglocke.
Beim ersten Mal öffnen der Spielschachtel wurde ich gleich an "Halli Galli" erinnert. Spieltechnisch macht das Spiel am meisten Spass wenn man mit 4 oder 5 Spielern spielt.
Besonders versüsst es den Spielreiz wenn die Spieler bei ihrer Auktion den Marktschreier in sich herauslassen (Anmerk. Manch einer mag dabei sich eher wie ein schlechter Teleshoppingverkäufer anhören).
Ein Kartenspiel für zwischendurch, aber sicherlich kein Spiel das man all zu oft auspacken wird. Im Ergebnis ein eher mäßiges Spiel.
Es ist nicht schlecht, aber auch nichts was einem vom Hocker haut. Punktemäßig biete ich 3 Aale für das Gesamtergebnis. Mehr kann ich da
aber nicht draufpacken.
Spielendergebnis: 
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