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Ein Nilpferd kommt selten allein

Verlag: Ravensburger
Autor: Bertram Kaes und Heiner Wöhning
Genre: Brettspiel, Partyspiel
Spieler: 3-8 Spieler
Spieldauer: ca. 45-60 Minuten
Alter:ab 14 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielbrett, 103 Aktionskarten, 2 Kurzspielregeln, 1 Wackelstift, 2 Nilpferdfiguren, 2 Würfel, 98 Milchshakechips

Spielstory:
Hier wird gefeiert, dass die Fetzen fliegen! Wer seine Mitspieler unter den Tisch reden kann, mit dem Wackelstift bildsaubere Kunstwerke
hinzaubert, pantomimisch was drauf hat, sich beim Gurgelwettstreit nicht verschluckt, mit anderen Worten herrlichen Blödsinn macht, der
sahnt voll ab: Milch-Shakes nämlich.

Spielbeschreibung:
Zu Beginn werden beide Nilpferde auf das Startfeld gestellt. Die Kurzspielregel wird für alle sichtbar ausgelegt. Der Kartenstapel wird gemischt und verdeckt ebenfalls neben dem
Spielplan platziert. Sobald der Startspieler bestimmt wurde geht es los. Wer am Zuge ist muss zuerst würfeln. Wenn der Würfel die Jokerseite zeigt darf man sich einen 5er-Shake aus dem Vorrat nehmen und der
Zug ist beendet. Wenn eine Zahl fällt darf man eines der beiden Nilpferde ziehen. Wichtig ist, dass dabei nicht rückwärts gezogen werden darf und sich die Nilpferde nicht überholen dürfen.
Danach wird eine Karte gezogen und die farblich passende Aufgabe ausgeführt. Bei den blauen Feldern muss man mit dem Wackelstift Begriffe malen, bei den roten Feldern müssen Begriffe mit Wasser gegurgelt werden, bei den grünen Feldern findet ein Gruppenspiel statt wo
man schnell Wörter zu einem Oberbegriff nennen muss, die gelben Felder sind Soloaufgaben und die violetten Felder sind Teamaufgaben. Die orangenen Felder
sind "Poker"-Felder. Hier würfelt man um Milchshakes. Doch wer hier zu sehr auf Risiko geht, muss seine erwürfelten Milchshakes an die Mitspieler verteilen.
Wer sich als Erster 100 Milchshakes zusammengerafft hat gewinnt dieses Spiel.

Spielbewertung:
Verrückt geht es weiter mit den albernen Nilpferden. "Das Nilpferd in der Achterbahn" bekommt mit diesem Spiel eine passende Fortsetzung.
Wie auch im Vorgänger geht es hier wieder um lustige Spielchen. Die Anleitung ließt sich genauso gut wie bereits vom Vorgänger. Die Regeln finde ich fast noch ein wenig einfacher.
Zu Erklären ist das Spiel auch ohne großen Umstände. Die Aufgaben finde ich diesmal viel besser. Zwar geht es immer noch um's rumblödeln, doch sind die Aufgaben sowohl für Jung und Alt
gut spielbar. Man hat die Altersbegrenzung auch um 2 Jahre angehoben. Einzige was ich etwas einfallslos finde ist die Zugregel im Rondell. Da war "Das Nilpferd in der Achterbahn" etwas ausgefallener.
Illustrativ hält sich das Spiel am Vorgänger (muss ja ein Bezug zur Produktfamilie schließlich erkennbar bleiben).
Spielmaterial gibt keinen Grund zur Beschwerde. Im Gesamtbild gefällt mir dieser Teil aber tatsächlich besser, auch wenn ich noch nicht dahinter gekommen bin wieso ein Nilpferd 100 Milchshakes benötigt? D
Spielendergebnis: 
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