Druidenwalzer



Verlag: Kosmos
Autor: Michael Rieneck
Genre: Kartenspiel, Strategiespiel
Spieler: 2 Spieler
Spieldauer: ca. 30-40 min.
Alter:ab 12 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 8 Baumtafeln (je 4 Bäume des Sonnen- und des Mondkultes), 2 Kulttafeln, 6 Druidenfiguren, 1 Bannring, 60 Baumgeisterkarten, 40 Kultzeichen

Spielstory:
Auf Merlins Spuren schlüpfen beide Spieler in die Gewänder ehrwürdiger Oberdruiden. Der eine in das taghelle Gewand des Sonnenkults, der andere in das nachtdunkle des Mondkultes. Beide schicken nun ihre Untergebenen, die Druiden, in den Wettstreit um das richtige Weltbild. Im Spiel geht es darum, Baumgeister so geschickt tanzen zu lassen, dass man beim anschließenden Kräftemessen - Druide gegen Druide - mit den Baumgeistern auf der eigenen Seite eine Mehrheit erzielt.



Spielbeschreibung:
An jedem Baum liegen Waldgeister-Karten. Diese gibt es in den Zahlenwerten 1-5. Ist man am Zuge, hat man drei Möglichkeiten. Entweder man macht den Druidensprung, dass bedeutet das man einen Druiden auf den eigenen Bäumen umsetzen darf auf einen freien Baum. Oder den Rückzug eines Baumgeistes, dabei darf man eine Baumgeisterkarte die unterhalb der Bäume liegt auf den Ablagestapel legen. Und zu guter letzt: den Druidenwalzer. Um den Druidenwalzer auszulösen legt man eine Handkarte an einem Baum. Alle anderen Karten mit dem selben Zahlenwert tanzen bzw. bewegen sich dann. Die Richtung wird auf jeder einzelnen Karte jeweils angegeben. Wie weit sich die Karte in die Richtung bewegt, hängt vom Anzahl der Symbole ab, die am entsprechenden Baum abgebildet sind. Sidn alle Karten bewegt kommt es zum Druiden Kräftemessen. Dabei kämpfen immer Drudien der selben Farbe gegeneinander. Also schwarz gegen schwarz, Orange gegen Orange und Lila gegen Lila. Ist auf dem Baum an dem die Karte angelegt wurde ein Druide, bekommt dieser den Bannring. Die Druiden in dieser Farbe tragen diese Runde lang kein Kräftemessen aus. Die duellierenden Druiden werden verglichen. Dabei schaut man auf die unterhalb des Baumes liegende Geisterkarte. Wer die Karte mit dem höheren Wert dort liegen hat, gewinnt. Auf den Baum des unterliegenden Druiden wird dann ein Kultsymbol des Gegners gelegt. Befinden sich auf einem Baum sechs Kultsymbole, wird der Baum aus dem Spiel entfernt. Der Spieler kann den Druidensprung nun nicht mehr wählen, da er keinen unbesetzten Baum mehr besitzt. Wird von dem Spieler ein zweiter Baum entfernt, hat dieser verloren. Ein Baum wird allerdings auch umgedreht wenn unter diesem keine Baumgeisterkarten mehr liegen.



Spielbewertung:
Ein nettes Spiel zu zweit. Es ist sehr strategisch und man muss manchmal um mehr als nur eine Ecke herum denken. Schnell übersieht man ein kleines nicht ganz unwichtiges Detail und schon steht man auf der Verliererseite. Es besitzt eine wirklich ganz eigene Spielmechanik, welche auch sehr gelungen ist. Die Regeln sind Anfangs erstmal etwas schwierig nachzuvollziehen. Man muss erstmal eine Runde spielen, bevor man weiß wo der Hase läuft. Einmal verstanden macht es aber viel Spass. Die Anleitung ließt sich ganz gut und dürfte bei offenen Fragen auch immer Antwort parat haben. Man muss nur manchmal etwas suchen. Das Spielmaterial ist vom Design passend zum Thema gewählt worden. Insgesamt ein sehr interessantes Spiel. Ich könnte es zwar nicht ständig spielen, aber so ab und an ist es sehr nett. Mal eine wirkliche Abwechslung. Ich denke nur das nicht alle die Geduld haben hinter das Spielprinzip zu steigen und deswegen schnell die Lust verlieren könnten. Trotzdem eine Wertung im oberen Mittelfeld, weil allein die Idee ist mehr als gelungen.

Spielendergebnis:


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