Drachenreiter - Wettflug der Magier



Verlag: Amigo
Autor: Klaus-Jürgen Wrede und Jean du Poel
Genre: Brettspiel, Rennspiel
Spieler: 2-6 Spieler
Spieldauer: ca. 60-90 min.
Alter:ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielplan (bestehend aus einem 6-teiligen Rahmen und 15 Streckenteilen), 1 Burginsel, 12 magische Fallen Marker, 38 Zauberkarten, 6 Avolatiokarten (Startkarte), 6 Debilitatuskarten, 28 Energiechips, 6 Drachenfiguren, 2 Würfel, 8 Flugbahnen, 6 Geschwindigkeitsanzeiger



Spielstory
In diesem phantasievollen Brettspiel schlüpfen die Spieler in die Rolle von Magiern. Jeder Magier nimmt mit seinem Drachen an einem magischen Wettflug statt. Dabei gilt es sehr schnell zu sein, seine Zaubersprüche sinnvoll einzusetzen und seinen Drachen möglichst gut vor Zaubersprüchen zu schützen. Wer am Ende des Spiels als Erster die Ziellinie überflogen hat, gewinnt.



Spielbeschreibung:
Zu Beginn wird der Spielplan auf den Tisch platziert. Durch die Einzelteile ist es möglich jedes Spiel eine neue Rennstrecke festzulegen. Dann nimmt man je nach Spieleranzahl die Avolationkarten und gibt jedem verdeckt eine. Diese geben jedem seine Startgeschwindigkeit, die Energiechips und die Zauberkarten an. Ebenfalls gibt sie die Startposition des eigenen Drachen an. Dann stellt jeder seine Drachenfigur auf die gezogene Position. Dann stellt jeder seinen Geschwindigkeitsanzeiger auf die Startgeschwindigkeit und das Rennen kann losgehen. Jede Spielrunde besteht aus 3 Spielzügen. Der erste besteht darin, dass jeder geheim seine Geschwindigkeit einstellt. Man darf dabei weder mehr als 300 Geschwindigkeitspunkte mehr oder weniger als die aktuelle einstellen. Dies passiert verdeckt, so das keiner sehen kann welche Geschwindigkeit die Gegenspieler eingestellt haben. Dann kann jeder verdeckt eine Zauberkarte vor sich ablegen. Als letzte Phase kommt dann die Flug- und Zauberphase. Der Magier, der am weitesten vorne liegt beginnt, danach ist der Spieler hinter ihm an der reihe und so weiter. Wer dran ist, deckt seinen Geschwindigkeitsanzeiger auf. Dann nimmt sich der Spieler die passende Flugbahn und legt diese an den eigenen Drachen an. Die Drachenfigur wird dann an das Ende der Strecke gestellt. Sollte man dabei die Streckenberandung oder einen anderen Drachen kreuzen, kommt es zu einen Crash, der einen wichtige Energiepuntke kosten kann. Überfliegt man ein Energiefeld, darf man sich einen Energiechip nehmen. Beim Überfliegen von Zauberfeldern erhält man eine Zauberkarte. Eingesetzte Zauberkarten kann man jederzeit in der Flug- und Zauberphase spielen, doch verwendet man sie nicht, ist sie einfach so verloren und wird abgelegt. Es gibt viele Zauber die den anderen Spielern das Leben schwer machen, aber auch Schutzzauber. Hat man zu einem Spielzeitpunkt mal keine Energiechips, dann nimmt man sich eine Debilitatus-Karte. Ist man während des Rennens gezwungen eine zweite Karte dieser Art zu nehmen, scheidet man aus dem Rennen aus. Wer als Erster das Ziel erreicht hat dann Spiel gewonnen.



Spielbewertung:
Drachenreiter ist ein Rennspiel auf einem Spielbrett. Es ist Aktionreich und durch die einzelnen Spielplanteile sehr flexibel. Es gibt massig Möglichkeiten den Spielplan immer neu zu gestalten. Dadurch kommt mehr Abwechslung ins Spiel. Auch gefallen hier die Drachenfiguren sehr gut. Die Idee mit dem Ausmessen die Strecken ist zwar nicht so neu, aber sehr wirksam. Man kann es ab 2 Spielern spielen, aber erst mit mehreren kommt wirklich Spannung ins Rennen. Zu zweit kann man schnell ersehen wer Gewinner sein wird. Hat einer sich schon mal einen guten Vorsprung geholt, wird es sehr schwer diesen wieder einzuholen. Die Regeln wirken sehr durchdacht und für gelegentlich wird man an Drachenreiter seine Freude haben, wenn man solche Art Spiele mag. Außer optisch und durch den Einsatz der Zaubersprüche, hat Drachenreiter aber nichts mit einem klassischen Fantasyspiel zu tun. Doch gefällt das Spielmaterial und es ist schon eine gewisse Augenweide. Die Regeln sind eigentlich gut verständlich beschrieben und die Anleitung beinhaltet jede Menge farbiger Bilder. Sehr schön, dass im Regelheft noch einige Beispielstrecken enthalten sind. Auch Neulingen sollten die Regeln schnell erklärt sein. Insgesamt ein sehr gelungenes Spiel, auch wenn es kein Dauerrenner ist. Aber man wird es sicherlich ab und an mal aus dem Schrank holen.

Spielendergebnis:


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