Don Peperoni



Verlag: Pegasus Spiele
Autor: Volker Cullmann
Genre: Brettspiel, Bluffspiel
Spieler: 3-5 Spieler
Spieldauer: ca. 30-45 min.
Alter:ab 8 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielbrett, 5 Sichtschirme, 100 Geldscheine, 25 Agenten, 2 Polizeimarken, 75 Wahlplakate, 6 Sperrschilder, 10 Wahlhelfer-Spielfiguren, 5 Stimmenzähler, 1 Rundenzähler

Spielstory:
In dem kleinen Dörfchen Peperoni ist der Teufel los. Die Wahlen zum Bürgermeister werden bald stattfinden, und gleich mehrere geachtete Mitbürger aus dem Dorf fühlen sich für dieses Amt befähigt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass in der heißen Wahlkampfphase, die acht Tage vor der Wahl beginnt, kaum etwas mit rechten Dingen zugeht: Wahlhelfer ziehen umher und überzeugen die Wähler mit kleinen oder manchmal auch großen Geldgeschenken. Spitzel schleichen durch die Gegend, Revolverhelden und Anwälte werden zu Hilfe gerufen oder auf die Mitspieler gehetzt, und sogar die Putzfrau kann manchmal die Konkurrenz einschüchtern.



Spielbeschreibung:
Ein Spiel geht genau 8 Spielrunden. Jede Runde steht für jeweils einen Tag vor den Wahlen. Nach den Acht Tagen ist das Spiel vorbei und es kommt zu einer Endwertung in der sich dann entscheidet, wer der neue Bürgermeister von Peperoni wird. Insgesamt hat man 8 Bewegungspunkte pro Runde zur Auswahl, die man auf beide Wahlhelfer verwenden kann. Betritt man ein Haus, kann man dort verdeckt ein Geldgeschenk ablegen (oder auch einen Agenten; oder sogar beides). Sobald in einem Haus zwei Geldgeschenke liegen, werden beide aufgedeckt. Wer den höhreren Geldbetrag abgegeben hat, darf in das Haus eines seiner Wahlplakate legen. Zusätzlich darf man sich die entsprechenden Punkte auf dem Stimmenzähler vermerken. In den Häusern mit der "10" als Punktzahl, müssen 3 Geldgeschenke liegen bevor es zu einer Wertung kommt. Liegen in einem Haus Geldgeschenke in gleicher Höhe, kommt es zu einem Patt, was bedeutet, das alle nochmal die Chance haben ein weiteres Geldgeschenk hier abzuliefern. Zwischen der 4. und 5. Runde kommt dann noch die Polizei ins Spiel. Diese darf man ebenfalls bestechen. Wer ihre Gunst gewinnt, darf in den letzten vier Spielrunden einmal einen Wahlhelfer kontrollieren. Dieser darf dann eine Runde lang nicht bewegt werden. Nach der achten Runde gibt es dann die Schlusswertung. Hier werden die restlichen Häuser in denen nur einer ein Geldgeschenk erbracht hat gewertet. Dann deckt man die Agenten auf und schaut nach was diese in der Wertung noch bewirken. Diese können evtl. einen Haushalt noch umstimmen usw. Wer jetzt am meisten Punkte hat ist neuer Bürgermeister von Peperoni.



Spielbewertung:
Don Peperoni ist ein nettes Bluffspiel. Hier muss man Gegner einschätzen (Was haben sie in welches Haus gelegt) und versuchen selbst dabei immer am besten aus den Schneider zu kommen. Insgesamt bringt es viel Spielspass, wenn auch dieser nicht ewig währt. Das Spielprinzip ist nett, wirkt aber irgendwie nicht ganz so neu (kann mich da jeztzt aber auch täuschen). Die Spielidee ist sehr lustig. Ein kleines Mexikanisches Dörfchen voller Lug und Betrug. Auch die Spielmaterialien überzeugen hier, auch wenn es viele kleine Pappteile sind, die leicht mal verloren gehen können. Am besten sollte man die Pappteile nach Farbe in Beutelchen sortieren, damit man nicht vor jedem Spiel immer erst alles zusammen suchen muss. Zuviel vor-dem-Spiel mindert den Spielspass. Insgesamt lohnt es sich mal Don Pepperoni zu spielen, aber ob es der Dauerrenner am Spieltisch wird ist schwer zu sagen. Es ist als Familienspiel auf alle fälle tauglich, da die Regeln zu dem sehr einfach sind. Oberer Mittelbereich wäre meine Wertung hier zu.



Spielendergebnis:


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