Delta V



Verlag: Fantasy Flight Games
Autor: Christian T. Petersen und Darrell Hardy
Genre: Strategiespiel, Merkspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 20-40 min.
Alter:ab 12 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 48 Asteroidenkacheln, 1 Raumstationkachel, Vertragskarten, 20 Raketen (in 4 verschiedenen Farben), 20 Bestechungsmarker, 1 Alienspielfigur



Spielstory
Die Regierung der Erde hat kürzlich eine Raumstation im Asteroidenfeld Delta V errichtet und das Feld zur kommerziellen Ausbeutung freigegeben. Das wird aber streng reguliert, so dass die Mineralgesellschaften gezwungen sind, um die Nutzungsrechte zu wetteifern. Gesellschaften, die Nutzungsrechte erhalten möchten, haben vor allem mit zwei großen Problemen zu kämpfen. Ein Problem ist das Asteroidenfeld selbst. Die Asteroiden sind nicht karthographiert und in ständiger Bewegung, außerdem behindert ihr hoher Mineralgehalt die Sensorenarbeit. Ständig den Überblick zu behalten, welcher Asteroid welche Mineralien enthält, ist eine Herausforderung ganz besonderer Art. Das zweite Problem besteht im Umgang mit der Zentralregierung und den Mitbewerbern. Die Asteroidenfelder sind weit von der Erde entfernt und bieten viel Platz für Korruption. Bestechung, Sabotage und andere Untergrundaktivitäten sind nicht nur an der tagesordnung, sondern lebensnotwendig beim Kampf um die Verträge.



Spielbeschreibung:
Legt aus den Asteroidenkacheln ein Feld von 7 x 7 Feldern aus. Die Raumstation bildet dabei das Zentrum. Die Asteroidenkacheln bleiben verdeckt. Dann erhält jeder Spieler die Raketen seiner Farbe und die farblich passenden Bestechungsmarker. Eine der Raketen stellt jeder in die Raumstation, der Rest ist zur Reserve. Die Verträge werden offen neben den Spielfeld so hingelegt, dass jeder Spieler ein guten Blick auf sie hat. Wer an der Reihe ist, muss zuerst eine Aktion ausführen und anschließend versuchen einen Auftrag zu erfüllen. Es gibt 4 mögliche Aktionen zwichen denen man wählen kann. Man kann zum Beispiel seine Raketen über das Feld bewegen, wobei sich konkurrierende Raketen gegenseitig aus dem Spiel werfen können. Man kann aber auch neue Raketen ins Spiel bringen. Durch Tausch eines Bestechungsmarkers oder Schürfen ist es möglich unter eine Kachel zu sehen. Wer eine Kachel mit einem Ereignis aufdeckt, kann dieses entweder nehmen oder muss es unverzüglich ausführen, wie z.B. das Alien. Hat man seine Aktion vollbracht, benennt man einen der offen liegenden Verträge. Dann deckt man Kachel für Kachel aus. Man darf nur weiter aufdecken, wenn die Kachel ein dem Auftrag entsprechendes Mineral zeigt. Hat man die richtigen Kacheln aufgedeckt, ist der Auftrag erledigt und man kann sich den Auftrag nehmen. Durch Einsatz eiens Bestechungsmarkers kann man allerdings die Vertragskonditionen erhöhen. Das Spiel endet sobald der letzte Auftrag ausgeführt wurde, das 5. Alien aufgedeckt wurde oder wenn am Ende eines Spielzuges keine Kacheln mehrexistieren auf denen nicht mindestens 1 Alien oder 1 Rakete stehen. Dann summiert jeder die Punkte seiner gesammelten Aufträge. Dann zieht man von der Punktzahl die eingesetzen Bestechungsmarker ab. Wer nun die höchste Punktzahl hat gewinnt das Spiel.



Spielbewertung:
Irgendwie mag ich die Mini-Spiele-Reihe von Fantasy Flight Games. Delta V ist da keine Ausnahme. Es handelt sich hierbei um eine Art strategisches Merkspiel im Weltraumgewand. Die Anleitung ist wie gewohnt übersichtlich, mehrsprachig und sehr einfach zu verstehen. Ebenfalls kann man die Regeln jemanden sehr schnell beibringen. Die Spielmaterialien sind stabil und gut illustriert. Es gibt aus dieser Spieleserie zwar definitiv schönere ausgestaltete Spiele, aber soweit ist alles klar erkennbar und erfüllt seinen Zweck. Auch sehr porisitv ist, dass es sich sogar sehr gut für zwei Spieler eignet. als Fazit finde ich hier eine 4 durchaus als zutreffend.

Spielendergebnis:


Zurück