Cluedo Geheimnisse



Verlag: Parker
Genre: Brettspiel, Detektivspiel
Spieler: 2-6 Spieler
Spieldauer: ca. 30 min.
Alter: ab 8 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielbrett, 6 Spielfiguren, 1 Notizblock, 24 Karten, 4 Versteckmarker, 8 Häuser mit Hinweisrad, 1 Lupe, 1 Spiegel, 1 Schlüssel, 1 Würfel



Spielstory:
Kommissar Braun braucht deine Hilfe! In seinem Notizbuch warten 50 rätselhafte Fälle darauf, von dir geknackt zu werden. Befrage die zeugen, überprüfe ihre Aussagen und stelle fest, welcher Verdächtige die Tat begangen hat und wo er sich jetzt versteckt.



Spielbeschreibung:
Stellt die Spielfiguren auf den Marktplatz in der Mitte des Spielplans. Wählt eines der 50 Rätsel aus das gespielt wird. Lest den Fall allen laut vor und stellt die Hinweisräder der Häuser auf die angegeben Zahlen. Dann erhält jeder eine Detektivakte und einen Notizzettel. Wer an der Reihe ist wirft mit dem Würfel und zieht entsprechend der gewürfelten Zahl. Dabei darf eine Figur nicht über einen Versteckmarker ziehen. Diese blockieren den Weg. Man darf seinen Zug in einem Haus beenden, um den Zeugen zu befragen. Dazu nimmt man sich das Haus des Zeugen und das passende Detektivwerkzeug zur Hand, um den Hinweis zu entschlüsseln. Doch Achtung! Manche Zeugen können auch die Unwahrheit sprechen. Wer auf einem Autofeld landet, darf wenn er möchte zu einem beliebigen anderen Autofeld ziehen. Endet der Zug auf einem Straßenfeld, zieht man sich eine Karte und führt aus was dort steht. Wer weiß wer der Täter ist udn auch sein Versteck kennt, muss auf das Versteck ziehen und versuchen das Geheimnis zu lüften. Stimmt die Lösung, hat man gewonnen, ansonsten scheidet man aus dem Spiel aus.



Spielbewertung:
Cluedo Geheimnisse wirkt finde ich ein wenig wie eine Cluedo Junior Variante. Hier löst man keine Mordfälle, sondern meist eher Kleinigkeiten. Außerdem ist die Suche auf Täter und Tatort reduziert, wobei es von letzterem nur 4 gibt. Die Täter reduziert man nach einem "Wer ist Wer!" Schema. Also auch nichts neues. Ansonsten irrt man mit seinem Pöppel quer über das Brett. Wer am günstigsten Würfelt und die richtigen Karten zieht, der hat hier quasi die größte Gewinnchance. Das hat mit Denken wenig zu tun, sondern ist eher Glücksgewogen. Das Reglement ist sehr einfach und gut zu verstehen. Okay viel Misszuverstehen gibt hier auch gar nicht. Optisch ist Cluedo Geheimnisse sicherlich mehr als gelungen, da kann man nichts gegen sagen. Nur die komischen Klammern für die Täterakten sind etwas unhandlich, ich hab meine beim Spielen weggelassen, aber zum Glück ist dies ja nicht Spielnotwendig. Die kleinen Detektivwerkzeuge sind eher ein Zusatzgimmick. Theoretisch hätten die Lösungen auch nur über den Rotfilm lesbar sein können. Mit dem Spiegel und dem Schlüssel hat man einfach zur Abwechslung andere Elemente beigefügt. Sicherlich ein spannendes Spiel für Kinder. Ein Spiel das einen großen Familientauglichkeitsgrad besitzt. Aber für reine Erwachsenen-Spielerunden eher weniger geeignet, weil dafür ist es etwas zu stupide und zu einfach. Im unteren Mittelfeld würde ich es einordnen mit Tendenz nach unten für Erwachsene und Tendenz nach oben für Kinder.

Spielendergebnis:


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