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Chinesische Mauer

Verlag: Kosmos
Autor: Reiner Knizia
Genre: Kartenspiel, Anlegespiel
Spieler: 2-5 Spieler
Alter: ab 10 Jahre
Spieldauer: ca. 30 min.
Inhalt: 1 Spielregel, 100 Spielkarten (5 verschiedenfarbige Kartensätze), 36 Ruhmeskärtchen
Spielstory:
Das erste chinesische Kaiserreich im 3. Jahrhundert vor Christus. Kaiser Qin Shi Huang Di befiehlt den Bau der großen
Chinesischen Mauer, die China vor den Völkern des Nordens schützen soll. Die Spieler übernehmen die Rolle regionaler Fürsten, die durch
ihre Beiträge zum Bau der chinesischen Mauer um die Gunst des Kaisers wetteifern.

Spielbeschreibung:
Es liegen mehrere Mauerabschnitte aus. Wieviele ist ganz davon abhängig wieviele Spieler teilnehmen. An die Abschnitte legt man Karten an. An jedem Abschnitt liegen
zwei Ruhmeskarten. Sobald man mehr zu einem Abschnitt beiträgt als die anderen Mitspieler, erhält man einen der Ruhmesmarker. Diese geben am Ende des
Spieles wertvolle Siegpunkte. Jeder Spieler spielt mit einem kompletten eigenen Kartensatz. Diese sind immer identisch und unterscheiden sich nur von der Farbe her.
Ist man am Zuge, kontrolliert man zuerst ob man an einem Abschnitt mehr Punkte hat, als die Gegenspieler. Ist dies der Fall erhält man ein Ruhmeskärtchen. Als zweite und dritte Aktion kann man Karten
anlegen oder Karten ziehen. Man kann einzelne Karten anlegen oder mehrere identische auf einmal. Das Spiel endet sobald das letzte ausliegende Ruhmeskärtchen gewonnen wurde oder
wenn ein Spieler seinen kompletten Kartensatz gespielt hat. Am Ende werden die Siegpunkte addiert. Wer am meisten hat ist wie soll es sonst auch anders sein der Gewinner.

Spielbewertung:
Ein nettes Anlegespiel findet man in den kleinen viereckigen Karton. Die Regeln mögen zwar nichts all zu sensationelles sein, aber es funktioniert.
Man muss seine beiden Aktionen in denen man agieren kann gut ausnutzen, da schnell haben sich die Mitspieler dort die Mehrheit ergattert. Außerdem muss man
Aktionen manchmal fürs Karten nachziehen aufwenden und dies möglichst nicht im falschen Moment. Durch das Kartenziehen ist auch etwas Glück in dem Spiel
notwendig, wobei die Strategie doch überwiegt. Die Regeln sind, wenn sie mal verstanden wurden recht einfach und gut zu erklären. Die Spielanleitung ist etwas verwirrend.
Ein paar Fragen sind beim ersten mal spielen aufgetaucht und bis man richtige Antwort findet muss man nach der richtigen Lösung gut suchen.
Zwar ist die Anleitung nicht all zu groß, aber hier und da wirkt sie sehr unübersichtlich und manche erklärungen schienen nicht all zu klar.
Das Spielmaterial ist schön ausgestaltet und passt vom Illustrationsstil zu Thema China. Chinesische Mauer ist ein nettes kleines Kartenspiel, dass ab und an mal Spass bringt.
Aber sicherlich nicht zwingend ein Dauerrenner. Ein passables Kartenspiel halt. Punktemäßig eher in der Mitte angesiedelt.
Spielendergebnis: 
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