Check the Ripper



Verlag: ASS
Autor: Alex Randolph
Genre: Brettspiel, Suchspiel, Merkspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 45 min.
Alter: ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielplan, 4 Detektivfiguren, 2 Würfel mit Schachsymbolen, 20 Aktenchips, 4 Mörderkarten, 60 Chips als Erfolgspunkte



Spielstory:
Seit kurz vor der Jahrhundertwende ein berühmter englischer Schachmeister Scotland Yard den entscheidenen Hinweis gab, um einen sehr verwickelten und spektakulären Mordfall zu lösen, wurde die Unterstützung der Polizei zu einem beliebten Steckenpferd von routinierten Schachspielern. Bei diesem Spiel nun helfen die Mitspieler - alle natürlich angehende Schachmeister - den schrecklichsten und berühmtesten aller Wahnsinnstäter zur Strecke zu bringen: Jack the Ripper. Niemand hat ihn je wirklich zu Gesicht bekommen - niemand weiß, wer er wirklich ist, doch viele Indizien sprechen dafür, dass er sich tarnt und hinter einer dieser vier Schreckensgestalten, von denen hier Fahndungsfotos ausliegen, versteckt. Die Polizei ist sich einig: Einer von ihnen muss Jack the Ripper sein. Eure Aufgabe ist es nun, die Untaten dieser vier Mörder aufzudecken und damit ihre Schrecken in Großbritannien zu beenden.



Spielbeschreibung:
Der Spielplan wird ausgebreitet und die Aktenchips verdeckt auf die Städte verteilt. Die Karten werden gemischt und auf das hierfür markierte Feld gelegt und die oberste davon wird aufgedeckt. Die Spielfiguren darf jeder Spieler auf ein beliebiges freies Feld stellen. Dann wird Reihum gewürfelt. Wer als erstes einen Pasch gewürfelt hat ist Startspieler und darf beginnen. Vor jeder Bewegung würfelt man die beiden Würfel. Diese stellen Schachfiguren dar. Dies bedeutet das man seine Figur entsprechend der Schachfigur über den Spielplan bewegen kann. Der Turm kann beliebig viele Felder horizontal und vertikal ziehen, der Läufer nur diagonal usw. Landet man mit seiner Spielfigur auf einer Akte wird diese umgedreht. Stimmt diese mit dem Mörder (auf der aufgedeckten Karte) überein kann man entweder Erfolgschips dafür nehmen oder auf Risiko gehen. Dabei kann man einen weiteren Aktenchip aufdecken. Stimmt dieser überein gibt es weitere Erfolgspunkte. Ist dieser allerdings falsch gibt es gar keine Punkte. Wer die 4. Akte eines Mörders findet, bekommt noch Sonderpunkte. Ist ein Fall gelöst, d.h. die 4. Akte gefunden, wird die nächste Karte aufgedeckt. Dann geht es wie gewohnt weiter. Sind alle Fälle gelöst, endet das Spiel. Wer Dann die meisten Erfolgspunkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.



Spielbewertung:
Check the Ripper ist ein nettes Such- und Merkspiel mit einer guten Bewegungsidee. Die Spielfiguren bewegen sich wie Schachfiguren. Die Würfel stellen die typischen Schachfiguren dar und nach diesen Systemen bewegt man sich über das Spielbrett. Das Spielsystem ansonsten ist dafür weniger spektakulär. Da hätte man vielleicht noch etwas mehr austüffteln können, da es fällt dann etwas sehr simpel aus, was den Spielspass dann etwas mindert. Die Regeln sind für Spieler denen die Schachbewegungen bekannt sind leicht erklärt. Die Anleitung ist ebenfalls einfach und Bildbeispiele helfen auch Schachunkenntlichen die Bewegungsoptionen zu vermitteln. Das Spielmaterial ist recht schlicht, aber Zweckerfüllend. Insgesamt ein Spiel des Mittelbereichs.

Spielendergebnis:


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