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Das Blaue Amulett

Verlag: Noris
Autor: Johann Rüttinger
Genre: Brettspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 60 min.
Alter: ab 10 Jahre
Inhalt: 1 Spielbrett, 1 Spielanleitung, 4 Spielfiguren (Königssöhne), 1 Spielfigur (Zwerg), 1 Spielfigur (Hexe), 1 Spielfigur (Zauberer),
24 Weg-Karten, 31 Schicksalskarten, 1 Holzring "Das Blaue Amulett"

Spielstory:
Es war einmal ein mächtiger König, der große Ländereien und prächtige Schlösser sein eigen nannte. Als die Zeit nahte, da er sein
Reich übergeben mußte, ließ er seine vier Söhne zu sich kommen und sprach mit ihnen: "Einer von euch wird
mein Königreich erben. Damit ich aber den richtigen zu meinem Nachfolger machen kann, muß ich euch auf einen schwierigen Weg
durch das ganze Land schicken. Am Ende des Weges werdet ihr ein Schloss finden, das in einem hellen Licht erstrahlt. Wer dieses Schloß
als erster erreicht, wird der kommende König sein." Angesichts dieser großen Verheißung blickten die vier Söhne den greisen Vater
erwartungsvoll an. Dieser aber fuhr fort: "Unterwegs muß jeder von euch drei Aufgaben erfüllen: In einer Ruine gilt es, einen Kampf auf Leben
und Tod zu bestehen, aus einer Quelle muß das Wasser der Wahrheit geschöpft werden und schließlich muß jeder das Feuer der Reinheit
entzünden. Diese drei Aufgaben sind nicht einfach. Deshalbn kann jeder auf meinen Schlössern, die er unterwegs erreicht, Kraft schöpfen.
Und denkt daran: Nur wer alle drei Aufgaben bestanden hat, kann zum Schloss des Lichtes gelangen." So sprach der König. Die vier
Königssöhne aber begannen, sich für diese schwere Reise zu rüsten. Vor ihrer Abreise rief der König noch einmal alle zu sich und sagte:
"Dunkle Mächte werden sich euch auf dem Weg entgegenstellen. Sie werden versuchen, euch den Weg zu versprerren. Sie können euch überall
begegnen. Hütet euch! Glaubt nicht, dass sie nicht wiederkommen, wenn ihr sie einmal überwunden habt! Sie wechseln ständig ihre Gestalt:
Als Zwerg, als Hexe und als Zauberer können sie erscheinen. Wehe, wer nicht darauf vorbereitet ist. Er wird auf seinen Weg zurückgeworfen werden. Doch habt Vertrauen!
Ihr könnt sie überwinden. Und als zusätzlichen Schutz gebe ich euch dieses Blaue Amulett mit auf den Weg. Wer es trägt, dem können die
dunklen Mächte nichts anhaben!" Da zogen die Königssöhne fort - und jeder wollte natürlich das Blaue Amulett tragen. Ständig wechselte es seinen Besitzer,
um diesen für kurze Zeit zu schützen. Und siehe da - trotz aller Gefahren und Schwierigkeiten kamen sie dem Ziel immer näher. Wer
von ihnen wird wohl das Schloss des Lichtes als erster betreten haben...

Spielbeschreibung:
Das Ziel des Spieles ist es, als erstes das Schloss zu erreichen. Gezogen wird in diesem Spiel nicht durch Hilfe eines Würfels,
sondern durch das ausspielen von Weg-Karten. Landet ein Spieler auf einem Feld, auf dem bereits ein Spieler steht, wird dieser auf
die nebenliegende Wegbahn geworfen und kann so erst einmal wieder ein Stück zurück wandern. Durch das Ausspielen der Schicksalskarten
kann man an das Blaue Amulett gelangen, die dunklen Mächte überwinden und die drei gestellten Aufgaben bestehen. Um an die Schicksalskarten zu gelangen, muss man auf den Wegfeldern mit den
Pfeilen landen. Nach ziehen der eigenen Spielfigur, darf man nach eigenem Gutdünken die Figuren der dunklen Mächte verstellen, an diesen kommt man nur
mit dem blauen Amulett oder mit den entsprechenden Schicksalskarten vorbei.

Spielbewertung:
Das Blaue Amulett glänzt von tollem Spielmaterial und einem märchenhaften Design. Gestalterisch gibt dieses Spiel ein passende
Atmosphäre. Regeltechnisch ist das Spiel ganz nett, aber kein Reisser den man desöfteren Spielen könnte. Das Prinzip der Bewegung der eigenen
Spielfigur ist etwas ausgefallen, was dem ganzen etwas strategischem verleiht. Man muss einschätzen können, wie die eigenen Mitspieler
sich bewegen würden um voran zu kömmen. Da ein falscher Zug kann dich wieder in die Bahn nach hinten werfen. Was nervend sein kann, ist wenn ein Mitspieler weit
zurück bleibt, weil ihm einfach die passende Schicksalskarte fehlt um seine Aufgabe zu erledigen. Da hätte man sich evtl. was besseres einfallen
lassen können. Das Regelwerk ist sehr gut und übersichtlich. Alles in allem ein Spiel der besseren Mittelklasse.
Spielendergebnis: 
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