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Backwords

Verlag: Imagination
Genre: Wortspiel, Brettspiel
Spieler: 2-4 Spieler
Spieldauer: ca. 30-45 min.
Alter: ab 8 Jahre
Inhalt: 1 Spielbrett, 1 Spielanleitung, 1 Pfeildreher, 2 Sanduhren, 4 Spielfiguren, 220 Karten
Spielstory:
Nehmt Euch ein paar Freunde und schaltet das Gehirn in den Rückwärtsgang, derweil Ihr versucht, durch Erraten der Worte das Spiel zu gewinnen.
Einziges Problem ist: die Wörter sind ... rückwärts!

Spielbeschreibung:
Die Spielvorbereitung ist schnell getan. Figur aussuchen und an den Start stellen, den Pfeil in das mittige Loch stecken und jeden der 4 Kartenstapel durchmischen.
Dreht einmal am Pfeil um euren Startspieler zu bestimmen. Wer an der Reihe ist, dreht erst einmal den Pfeil um die Kategorie seiner
Karte zu bestimmen. Der linke Nachbar zieht vom passenden Stapel eine Karte. Es gibt insgesamt 4 Kategorien. Die einfachste sind die Prüfungskarten. Hier wird ein Wort
richtig herum genannt und man muss es rückwärts gedreht aussprechen. Die drei anderen Kategorien - Abitur, Magister und Doktor - funktionieren alle gleich.
Ein Wort wird Rückwärts vorgelesen und man muss herausfinden um welches Wort es sich handelt. Die Kategorien geben die Schwierigkeitsgrade an, welche sich durch die Wortlänge
definieren. Alles läuft natürlich gegen die Zeit. Wer innerhalb der Zeit ein Wort richtig benennt darf sofort mit dem nächsten Wort auf der Karte weitermachen, so lange die Sanduhr noch läuft. Je nach Anzahl der richtig geratenen Wörter, darf man Felder vorgehen.
Das Feld auf welchem man stehen bleibt, gibt die Kategorie vor, welche man beim nächsten Mal nutzen muss. Auf manchen Karten befinden sich "Starwords". Wer nach dem eigenen Durchlauf ein "Starword"
erraten hat. Darf den Pfeil drehen und mit der gedrehten Kategorie noch eine Runde raten. Am Ende dieser Bonusrunde darf man entweder sich die Felder selber gutschreiben oder einen Mitspieler um selbe Anzahl zurücksetzen.
Der Spieler, der zuerst das Zielfeld erreicht, gewinnt.

Spielbewertung:
Wer hat als Kind damals nicht sich den Spass erlaubt, Wörter auch mal Rückwärts zu lesen?
Was sich aber als simpel anhört, ist aber alles andere als dieses. Wenn bei der Aussprache schon Probleme auftreten oder das "D" zum ausgesprochenen "T" wird, kann das erraten sehr schwer werden.
Das Prinzip ist von der Grundidee ganz nett, aber haut mich nicht vom Hocker. Die Spielregeln sind absolut austauschbar und ähneln anderen Spielen dieser Art sehr.
Die Spielanleitung ist so kurz, dass diese Platz in der Schachtel selber findet. Am Material gibt es nix auszusetzen. Ich finde Klasse, dass man eine zweite Sanduhr speziell für Kinder beigelegt hat.
Damit haben die jüngeren Mitspieler auch eine Chance zum Gewinn in Form eines Handicaps.
Spielkarten sind auch zu genüge da um viele Runden ohne Wiederholung spielen zu können. Die Gestaltung finde ich etwas unpassend. Man hat alles in einem sehr biederen Universiätenstil gehalten (wonach sich auch
die Kategorien richten). Ich glaube ein mehr lustigeres Thema als Aufhänger hätte dem Spiel wesentlich mehr Sympathie gegeben. "Backwords" spielt sich auch langweiliger
als das Thema denken läßt. Meinen Geschmack trifft das nicht. Worte Rückwärts lesen mag ja hin und wieder spassig sein. Aber durchgehend für eine gesamte Spieldauer? Nee das ist mir dann doch etwas zuviel.
Wer die richtigen Spielpartner findet wird vielleicht Spass hier ran finden. Meinen Spiel-Geschmack spricht "Backwords" nicht an.
Spielendergebnis: 
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