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Arkham Horror

Verlag: Heidelberger Spieleverlag
Autor: Kevin Wilson
Genre: Brettspiel, Horrorspiel
Spieler: 1-8 Spieler
Spieldauer: viele Stunden
Alter:ab 12 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielbrett, 1 Erster-Spieler-Marker, 5 Würfel, 16 Ermittler-Charakterbögen, 16 Ermittlermarker, 16 Standfüsse,
196 Ermittlerstatusmarker (Geldmarker, Geistige-Gesundheit-Marker, Ausdauermarker, Hinweismarker, Fertigkeitsanzeiger), 189 Ermittlerkarten
(Einfache Gegenstände, Besondere Gegenstände, Zauber, Fertigkeiten, Verbündete, Spezialkarten, Dividende, Silberlogen-Mitgliedschaft,
Bankanleihe, Segnung/Fluch, Hilfssheriff), 8 Großer Alter Bögen, 20 Verderbensmarker, 179 Große-Alten-Karten (Standort-, Mythos- und Torkarten),
60 Monstermarker, 16 Tormarker, 3 Aktivitätsmarker, 3 Erforscht-Marker, 1 Terrorleistenmarker, 6 Geschlossen-Marker
Spielstory:
Wir schreiben das Jahr 1926, inmitten der wilden Zwanziger Jahre. Teenager durchtanzen die Nächte in düsteren, verrauchten Kneipen,
angetrieben von dem nicht legalen Alkoholausschank, der erst durch die Rumschmuggler und anderem Pöbel ermöglicht wird. Die Nachkriegszeit ist voller
Parties, auf denen man das Ende des hoffentlich letzten Krieges auf Erden feiert. Aber nun zieht ein schwarzer Schatten über die Stadt
Arkham. Fremdartige Wesen "Die Großen Alten" genannt, lauern dort wo sich Tore zwischen den Welten in der Leere von Raum und Zeit krümmen.
Die Tore öffnen sich nun und müssen geschlossen werden, bevor die Großen Alten unsere Welt zu den Ruinen ihrer Schreckensherrschaft
machen zu können. Nur wenige Ermittler schaffen es, sich dem Arkham Horror zu stellen. Aber werden sie diesen besiegen?

Spielbeschreibung:
Die Spieler spielen alle zusammen gegen das Spielbrett oder besser gesagt gegen einen von 8 großen Alten.
Jeder von Mitstreiter wählt einen von 16 vorgegebenen Charakteren aus, die alle gewisse
Vor- und Nachteile besitzen. In der Gruppe muss man nun verhindern, dass sich in der Stadt
Arkham, zu viele Tore in fremde Welten öffnen, aus denen Monster des Mythos in unsere
Welt schlüpfen. Um dies zu verhindern, muss man durch diese Portale in fremde Welten,
reisen um dort Aufgaben und Abenteuer zu bestehen. Wurde die Welt erforscht, kann man
nach Arkham zurückreisen und das Portal schließen. Die Aufgaben und Queste, die man auf
der Reise bewältigen muss, werden durch Würfelproben auf die verschiedenen Eigenschaften
abgehandelt. Nebenbei müssen auch noch möglichst viele Monster bekämpft werden, von denen
sich im Verlaufe des Spiels immer mehr auf den Strassen Arkhams tummeln und Angst und Schrecken verbreiten.
So kann es schnell passieren, dass bei einem zu großem Monsteraufkommen Geschäfte oder
andere wichtige Orte der Stadt schließen, da die Besitzer aus der Stadt fliehen. Nachdem
alle Spieler ihren Zug durchgeführt haben, wird eine Ereigniskarte gezogen, die zum
Beispiel neue Aufgaben für die Spieler bereithalten kann oder das weitere Spielgeschehen
verändert, indem z.B. sich neue Portale öffnen und Monster sich in Arkham bewegen.
Schafft man es nicht, genug Tore zu schließen, erwacht der "Große Alte" den man dann
persönlich besiegen muss. Hilfe finden die Charaktere in Waffen, Gegenständen, Zaubern und
Verbündeten, die man in Arkham finden.

Spielbewertung:
Eines muss man zu "Arkham Horror" auf alle Fälle sagen... wer es spielen möchte sollte sich Zeit lassen. Es ist definitiv kein Spiel
das man mal so eben spielen kann, da es schon eine gewisse Spielzeit in Anspruch nimmt. Die Regeln sind recht komplex, aber sehr gut durchdacht.
Einer Spielgruppe diese allerdings verständlich nahe zu bringen wird etwas schwierig. Am besten erklärt man am Anfang das wichtigste und fängt einfach an.
Viele Regeln oder offene Fragen lösen sich dann von selbst. Bei den ersten paar mal spielen wird man sicherlich ab und an mal
die Anleitung zu rate ziehen müssen. Diese ist zum Glück aber gut verständlich und besitzt viele helfende Bildbeispiele. Hier wird jedes einzelne Spielmaterialteilchen
genaustens beschrieben. Ist man einmal in das Spielgeschehen reingekommen bringt es jede Menge Spass. Es ist schön gelöst worden, wie man gemeinsam mit
seinen Mitspielern gegen den großen alten Antritt. Es ist schon manchmal Fingerspitzengefühl gefragt, wie man zum Beispiel seine Eigenschaften einstellt usw.
Sowohl Glück und auch überlegtes Denken ist hier gefragt. Ist man sich nicht sicher, kann man sich mit seinen Spielkameraden absprechen. Dadurch bekommt das Spiel
auch noch einen gewissen Kommunikationsfaktor. Das Spielmaterial ist hochwertig und es gibt davon jede Menge. Wenn man das erste mal die Schachtel öffnet, wird man erstmal von Pappteilen und
Spielkarten erschlagen. Das rechtfertigt allerdings auch den doch recht hohen Preis. Es lohnt sich die Kleinteile in einzelnen Beutelchen zu sortieren,
da Kartonkramserei das Spiel nur unnötig in die Länge zieht. Die Illustrationen passen sehr Klasse zum Cthulhu-Mythos und bringen eine gute Spielstimmung
rüber. Arkham Horror überzeugt voll und ganz, man muss sich halt nur einmal durch die Regeln kämpfen. Wem komplexe Spiele zu viel sind, der sollte die Finger davon lassen.
Doch alle anderenw erden hier sicher ihre helle Freude dran finden. Für mich ist eine volle Punktzahlwertung hier persönlich gerecht angesetzt.

Spielendergebnis: 
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