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Agathas letzter Wille

Verlag: MB Spiele
Autor: Michael Gray
Genre: Brettspiel, Bluffspiel
Spieler: 2-8 Spieler
Spieldauer: ca. 30 min.
Alter:ab 8 Jahre
Inhalt: 1 Spielregel, 1 Spielbrett, 3 Kulissenwände, 5 Mordfallen (Treppe, Kamin, Eberkopf, Tresor und Ritterrüstung),
16 Erbenspielfiguren, 16 Kunststoffsockel, 48 Spielkarten, Tante Agathas Testament, 20 Geldsäcke, Sparschwein aus Metall, 2 schwarze Würfel
Spielstory:
Tante Agatha, stinkreiche Erbin eines Katzenfutter-Imperiums, hat kürzlich das Zeitliche gesegnet. Nun haben sich die
untröstlichen Hinterbliebenen in ihrem Anwesen versammelt und warten gierig auf die Erhöhung des Testaments. Doch das enthält einen Haken:
Nur wer es schafft, bis Schlag Mitternacht den im Haus aufgebauten Mordfallen zu entgehen, kann ihre Millionen erben.

Spielbeschreibung:
Zu Beginn werden alle 15 Erben um den Tisch auf dem Spielbrett verteilt. Dann werden die Erben auf dem Testament gemäss Spielanleitung
mit Geld versehen. Die Erbenkarten werden gemischt und gleichmäßig an alle Mitspieler verteilt. Dann kann es losgehen. Man würfelt mit beiden Würfeln.
Dann werden zwei Erben bewegt (entsprechend der Würfel wird jedes Ergebnis an einem beliebigen Erben vergeben). Dabei darf man alle Erben bewegen, auch welche man
nicht auf der Hand hat. Landet ein Erbe auf einem Fallenfeld, darf man sich eine Karte ziehen. Karten können ausgespielt werden um
Erben in bestimmte Räume zu bewegen oder um Fallen auszulösen. Wird durch eine Falle ein Erbe beseitigt, wird sein Geld auf dem Testament entsprechend
der Erbreihenfolge verschoben. Sobald ein Spieler die Karte "Die Uhr schlägt Mitternacht" zieht, endet das Spiel.
Wer mit seinen Überlebenden Erben das meiste Geld gesammelt hat gewinnt.

Spielbewertung:
Irgendwie erinnert das Spiel ein bißchen an eine Art Cluedo mit Fallen Gimmicks. Niemand weiß wer welche Erben spielt und versucht durch Bluff
so viele Erben wie möglich auszuschalten und seine eigenen am Leben zu halten. Das Geld wandert dabei munter auf dem Testament herum.
An sich eine nette Spielidee, die Regeln dazu sind dafür aber nicht gerade was besonderes. Sie sind simpel, aber das war es eigentlich schon.
Wer gerne blufft wird an anderen Spielen wie z.B. Heimlich & Co. mehr Freude finden. Die Regeln lesen sich leicht und sind bebildert.
Einen großen Teil nimmt der Aufbau des Spielbrettes in der Anleitung ein. Grafisch und auch was das Spielmaterial angeht ist es sehr gelungen,
auch wenn man den Eindruck hat, dass MB darauf auch mehr Wert als auf die Spielregeln gelegt hat. Der Aufbau des Spieles ist mühsam und dauert im Vergleich
zur Spieldauer viel zu lange. Da eine Spielrunde relativ schnell geht, sollte auch hier das Spiel schnell bereit sein ohne groß rumbasteln zu müssen.
Vielleicht könnte man an den Regeln noch etwas basteln, um das Spiel etwas aufzuwerten, aber so kann ich im höchstfall drei Punkte vergeben.

Spielendergebnis: 
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