Am Rande der Finsternis(15.08.2007)
Eine Erzählung nach einem Cthulhu Rollenspiel
Erzählt von Jack Hemmingway
Autor: Necromancer

Donnerstag, 16.08.1928
Die Geschehnisse die wir damals in Ross's Corner erlebt haben, möchte ich hier niederschreiben. Es sind nun gut 30 Jahre vergangen, nachdem wir das Ritual vollzogen haben. Von meinen Freunden bin ich der letzte der noch lebt. Alle anderen sind mehr oder weniger eines natürlichen Todes gestorben. Da ich nicht mehr weiß, wie lange ich noch an Lebenszeit besitze, möchte ich dies noch Nutzen, die Geschichte niederzuschreiben. Die Welt muss einfach wissen, dass es Gefahren gibt, von denen die meisten nicht mal etwas ahnen. Kräfte die nicht von dieser Welt stammen können, da so unmenschlich und unwirklich erscheinen. Hätte ich damals geahnt worauf wir uns da einlassen, ich glaub ich hätte vor Panik das Weite gesucht. Ich war damals 26 Jahre alt und arbeitete für verschiedene Zeitungen als freier Reporter. Man machte damit zwar kein Vermögen, aber es ließ sich gut einigermaßen leben. Viele Jahre später setze ich mich allerdings nieder um für einen Verlag Bücher zu schreiben, aber dies soll für diese Geschichte nicht von Belang sein. Es war ein Donnerstag. Wie jeden Donnerstagabend fanden wir uns im Club "Patrick's" ein, um den Feierabend zu genießen. Schon seit mehreren Jahren trafen wir uns dort. Der Club "Patrick's" war eine Lokalität in Arkham, zu denen man nur Eintritt bekam, wenn man Mitglied war. Nur wer liquide war durfte hier verkehren. Für Arbeiter und Tagelöhner war der Club nicht zugänglich. Es war ruhig hier. Es ließ sich mit angenehmer Stimmlautstärke unterhalten und seichte Jazzmusik erklang im Hintergrund. Wir rauchten hier gemütlich Zigarre, tranken Whiskey und Bier, ab und an auch mal eine Flasche Champagner. Man redete über die Geschehnisse der Woche und dies fand meist dann schon Diskussionsstoff um den ganzen Abend zu füllen. Wir waren immer zu fünft. Da war einmal Rupert Merriweather, der die 60 Jahre schon überschritten hatte. Ein netter älterer Herr, sehr gepflegt und hatte immer die eine oder andere Geschichte auf Lager die er uns erzählte. Insgesamt wussten wir nicht viel über ihn, nur das er Frau und Sohn besaß, und anscheinend in jüngeren Jahren einen guten Beruf hatte und somit ausgesorgt hatte für den Rest seines Lebens. Dann waren da noch Michael Rivers ein angesehener Antiquitätenhändler in Arkham, Frau Professor Eichhorn eine Biologin und Professorin von der Miskatonic University und die Polizistin Florencina Farbiano deren elterlicher Ursprung wohl italienisch war. Und nicht zu vergessen meine Wenigkeit, Jack Hemmingway. Wir alle uns hier im Club vor Jahren kennengelernt. Wie gewohnt trafen wir uns wieder, wie jeden Donnerstag, im "Patricks". Nur Rupert Merriweather war nicht anwesend und das bereits zum zweiten Mal. Etwas ungewöhnlich wie wir fanden und als wir nachfragten erfuhren wir das er im Krankenhaus lag. Was genau passiert ist erfuhren wir allerdings nicht, aber der Chefarzt hat eine Nachricht für uns in den Club geschickt. Im Auftrag von Rupert, sollte uns Dr. Albert durch die Nachricht mitteilen, dass er uns gerne am morgigen Tage gegen 13 Uhr sehen möchte. Der Abend endete früher als gewohnt und wir fuhren alle nachhause. In Gedanken überlegte ich was den bloß geschehen sei, doch ich kam auf keinen Entschluss. Aber dies würde der nächste Tag hoffentlich aufklären.

Freitag, 17.08.1928
Wie vorher verabredet, trafen wir uns alle kurz vor 13 Uhr am Eingang des St. Mary Hospitals. Am Empfang erkundigten wir uns, auf welchem Zimmer Rupert läge. Es war ein Privatzimmer im 2. Stock. Die Tür stand einen Spalt weit offen und wir sahen das noch zwei weitere Personen im Zimmer zu Besuch waren, eine ältere Frau und ein junger Mann. Als Rupert uns bekannt machte, bestätigte sich mein Verdacht. Es handelte sich hier um seine Frau Agnes und seinen Sohn Bertrand, der uns misstrauisch anblickte. Rupert schickte die beiden aus dem Zimmer, da er sich mit uns allein unterhalten wollte. Er begann erst zu sprechen, als er sich wirklich sicher war, dass die Zimmertür fest verschlossen war. Er begann mit seiner Erzählung. Wir erfuhren, dass Rupert in seiner Jugendzeit zusammen mit einigen seiner Kommilitonen sich mit der Erforschung des Okkultem beschäftigten. Sie fassten das ganze als harmlos ab und nahmen dies nicht wirklich ernst. Ihr Anführer war ein Mann des Namens Marion Allen. Insgesamt waren sie zu sechst, Rupert wurde nach Abstimmung zum Schriftführer ernannt. Nach einiger Zeit wollten die sechs Männer ihr erlangtes Wissen in die Tat umsetzen. Um dabei ungestört zu sein, kauften sich die Männer ein altes Farmhaus in Ross's Corner, einem Bauerndorf nicht weit entfernt von Arkham. Es lag weit abgelegen und sollte genug Ruhe bieten um ungestört die Seancen zu vollführen. Durch eine Beschwörung schafften sie es, ein Wesen in unsere Welt zu rufen. Aus Angst davor flohen sie aus dem Haus. Bis heute hat kein Mensch versucht den Zauber rückgängig zu machen. Vor dem Ritual angebrachte Symbole von magischer Wirkung sollten die Kreatur an das Haus binden. Der Zauber soll aber nur so lange wirksam sein, wie der Zaubernde am Leben ist. Rupert ist von den sechs Männern der letzte noch Lebende und lag vor uns im sterben. Er überreichte uns ein metallenes Kästchen und bat uns alles zu tun, um das Wesen wieder zurück zu schicken. Zurück dorthin, wo es einst herkam. Wir wollten weiterfragen um weitere Informationen zu erhalten, doch ein Hustenanfall hinderte uns daran. Rupert spuckte Blut und Gewebe. Wir sahen uns gezwungen einen Arzt zu rufen, welche uns sofort aus dem Zimmer schickten. Nach einem kurzen Gespräch mit seiner Frau erfuhren wir, dass Rupert einem schnell fortschreitenden Krebsgeschwür unterliege. Da wir uns in aller Ruhe mit dem Inhalt des Kästchens beschäftigen wollten, gingen wir in die Miskantonic University. Wir setzen und in eine stille Ecke in der Bibliothek und hoben den Deckel des Kästchens an. Wir fanden ein altes Tagebuch, die Besitzurkunde des Hauses in ross Corner, den Haustürschlüssel und eine mit Symbolen verzierte Dose in Form eines Sarkophags. Zu erst lasen wir das Tagebuch in Ruhe durch. Wir erhielten hier einige Informationen über die Vollstreckung eines Rituals. Die Dose war leer, allerdings konnten wir außen als auch innen Symbole erkennen. Dier Hieroglyphen der Innenseite unterschieden sich seltsamerweise von denen der Außenseite. Da wir uns praktischerweise schon in einer Bibliothek befanden, beschlossen wir weitere Nachforschungen zu betreiben. Die Symbole der Innenseite, konnten wir zwar nicht entziffern, doch fanden wir heraus, das diese alte Hieroglyphen waren, die der Mu Dynastie entsprungen sind, einer alten versunkenen Kultur Chinas. Die Hieroglyphen der Außenseite stammten aus dem alten Ägypten. In einem Buch fanden wir eine Abbildung und eine Beschreibung der Dose. Diese war urmals im Besitz des Pharaos Nophru-Ka (oder auch Nephren-Ka), gennat der schwarze Pharao, gewesen. Er war wohl ein angeblicher Umstürzler in der 14. Dynastie und hat versucht nach dem ägyptischen Thron zu greifen. Viele Jahre lang war die Dose im Besitz einer britischen Familie gewesen, ist aber 1876 nach einem Einbruch entwendet worden und ist seitdem nie wieder aufgetaucht. Ehemals muss sich in der Dose ein großes Stück Bernstein befunden haben, in dem eine unbekannte Spezies von Gliederfüßlern gefangen war. Das kleine Tier soll einen Geist beherbergen, der ein Führer durch die Welt der Geister sein soll. In den Zeitungen fanden wir bedauerlicherweise recht wenig. Immer mehr wurde uns bewusst, dass wir schnell handeln müssen, da wir evtl. uns in Gefahr befanden so lange die Dose in unserem Besitz war. Da es schon spät wurde gingen wir ins "Patricks" um noch ein paar Planungen für den nächsten Tag zu machen. Wir beschlossen den Bibliotheksleiter am nächsten Tage noch nach einem im Tagebuch erwähnten Werk zu fragen. Danach sollte unsere Reise uns nach Ross's Corner führen. Michael Rivers ging noch kurz in seinen Laden und fand dort ein Telegramm des St. Mary Hospitals vor. Rupert Merriweather soll wohl eine Stunde nach unserem Besuch sein Leben ausgehaucht haben.

Samstag, 18.08.1928
Uns erreichte morgens von Michael die Nachricht, über Ruperts ableben. Noch einmal wurde uns mehr bewusst, dass wir uns beeilen müssen. Mr. Henry Armitage, der Bibliotheksleiter zeigte sich in keinster Weise kooperativ. Das Buch "De Vermis Mysteriis" lag wohl in einer speziellen Abteilung, wo Bücher liegen die für die Öffentlichkeit nicht zugängig sind. Selbst Prof. Eichhorn konnte als Professor der Universität den Mann nicht überzeugen. Also setzen wir uns ins Auto und fuhren nach Ross's Corner. Ross's Corner war ein kleines Dorf, zählte vielleicht gerade mal 40-50 Einwohner. Zwischen den paar wackelig wirkenden Wohnhäusern standen die Felder, unterbrochen von kleinen bewaldeten Gebieten. Der Farmbetrieb war es wovon die Anwohner hier lebten. Die einzige Verbindung zur Außenwelt war eine Buslinie, die einmal täglich durch Ross's Corner fuhr. Fremden gegenüber war man misstrauisch. Der Mittelpunkt des Kaffs war eine kleine Kirche. Neben diesem befand sich ein Ladengeschäft, welches eine Kombination aus Gemischtwarenladen, Post, Tankstelle und Milchdepot darstellte. Immerhin ein Punkt, an dem man evtl. die eine oder andere Information bekommen könnte. Wir betraten den Laden. Ein Mann stand gerade an der Kasse und bezahlte seinen Einkauf. Beim Verlassen des Laden würdigte er uns nur eines misstrauischen Blickes. Die Besitzerin des Ladens eine gewisse Mrs. Ma'Peters wirkte etwas aufgeschlossener als der Rest der Anwohner. Von ihr erfuhren wir vom kürzlichen verschwinden einer Bäuerin. Niemand hat sie wieder aufgefunden. Dies war wohl unter anderem einer der Gründe, weswegen man uns so misstrauisch gegenüber war. Wir ließen uns kurz den Weg zum Farmhaus beschreiben und machten uns mit dem Wagen auf dem Weg dorthin. Das Farmhaus stand etwas abseits in einem dicht bewachsenen Waldgebiet. Dass hier einstmals eine Farm betrieben wurde, konnte man kaum noch erkennen. Prof. Eichhorn machte bevor wir das Haus betraten einen grausigen Fund. In einem der Büsche lag ein toter Waschbär. Als sie das Tier herumdrehte und einer genaueren Untersuchung unterzog, stellte sich heraus, dass dem Tier sauber das Herz herausgebissen wurde. Wer oder was dem Tier diese Wunde zugezogen hatte konnte sich Frau Professor allerdings nicht erklären. Im Türrahmen der Haustür fanden wir eingeritzt ins Holz, die magischen Schutzsymbole von denen Rupert Merriweather in seinem Tagebuch berichtet hat. Vorsichtig öffneten wir die Tür und schauten in ein total verwahrlostes Zimmer. Es war schmutzig und der Staub lag hier fingerdick. Eine Couch war vom Schimmel fast aufgefressen worden. Der Boden war von feuchten Flecken übersät. Ein Zeichen, dass dieses Dach undicht war und der Regen durch die Decke sickerte. Der ganze Raum war von einem muffigen Geruch gefüllt. Da wir nichts Interessantes fanden, gingen wir ins zweite Zimmer. Dort befand sich eine Hintertür. Diese war einen Spalt weit geöffnet. Der Raum war gefüllt mit leeren und verstaubten Regalen. Vor einem großen Kamin, konnten wir die Überbleibsel eines Obdachlosen finden. Ein Schlafsack, eine leere Dose Fleisch, Streichhölzer und einen heruntergebrannten Kerzenstummel. Die noch fast flüssigen Reste in der Konservendose verrieten uns, dass der Obdachlose noch nicht lange weg sein konnte. Eine Falltür im Raum führte in den Keller. Direkt darüber befand sich eine Dachluke, welche zum Dachstuhl führte. Die Decken waren allerdings zu hoch, um diesen ohne Hilfe einer Leiter zu erreichen. Auch dort waren die magischen Symbole angebracht, ebenso an den Fensterläden. Oben auf einem Regal fanden wir eine alte Zigarrenschachtel und ein paar vergilbte Blätter. In der Zigarrenschachtel lag ein metallenes Kästchen das mit einem bräunlichen Pulver gefüllt war. eine kleine Holzschachtel mit einem Schiebedeckel beinhaltete eine silberfarbene talgartige Substanz, die wir nicht weiter identifizieren konnten. Wir sahen uns den Papierstapel näher an. Darunter waren einige Kopien eines lateinischen Beschwörungsgesanges und eine Beschreibung zur richtigen Aufzeichnung eines magischen Pentagramms. Ein weiteres Blatt beschrieb die Zusammensetzung eines Pulvers, welches während der Zeremonie im Kamin verbrannt werden solle. Die letzten Seiten gaben genaue Anweisungen zur Zeremonievollstreckung, welche von Ludwig Prinn, im Jahre 1542 niedergeschrieben wurden. Prinn empfiehlt darin unter anderem, dass man am besten zur Vollstreckung einen Wächter aufstellen solle, damit die Zaubernden nicht durch Belästigungen abgelenkt würden. Nach dem wir alles Wort für Wort durchgelesen hatten, beschlossen wir die Hütte nochmal gründlich zu untersuchen, da uns für das Ritual noch ein Stück Kreide und schwarze Kerzen fehlten. Mit einem Schwung wurde die Falltür im Boden aufgerissen und de Obdachlose stürmte heraus und rannte zur Tür hinaus. Ich rannte hinterher, doch an der Haustür angekommen musste ich feststellen, dass er sich einen zu weiten Vorsprung geholt hatte. Im Dachstuhl hörten wir es zischen und poltern und mit einem Satz sprang etwas heraus und nahm die Verfolgung auf. Ich konnte kaum beschreiben wie das Wesen aussah. Es war fast gar nicht sichtbar, Es wirkte wie eine Art lärmender Wirbel. Kurz darauf war ein Schrei zu hören. Red Jack, so hieß der Obdachlose wie wir später erfuhren, hatte damit auf furchtbare Weise sein Ende gefunden. Im Keller fanden wir die uns noch fehlenden Utensilien. Prof. Eichhorn zeichnete das Pentagramm, während wir anderen uns damit beschäftigten, den Gesang auswendig zu lernen. Dies stellte sich als nicht all zu einfach heraus, da dieser rückwärts gesungen werden musste. Um Mitternacht begannen wir dann mit der Ritual. Wir begannen mit den Gesängen. Wir sprachen uns ab, dass immer zwei singen und zwei Wache schieben. Wir hörten es poltern. Der Laurer, diesen Namen gaben wir später diesem Wesen, war zurückgekehrt und lärmte im Dachstuhl. Die Geräusche die es von sich gab waren schaurig, doch der Gesang blieb konstant. Es heulte, grunzte und wir vernahmen ein grässliches Fluchen, das von einer rauen und gutturalen Stimme ausgesprochen wurden. Nachdem wir uns davon nicht aufhalten ließen, begann es zu toben. Die Wände und der Boden des ganzen Farmhauses bebte. Dann tropfte eine klebrige schleimige Substanz von der Decke herab. Sowohl mich als auch meinen Freund Rivers kamen mit diesem Schleim im Berührung. Er brannte auf der Haut, wie Säure und verursachte grausige Brandwunden. Noch heute kann ich die Narben davon sehen wenn ich in den Spiegel blicke. Rivers unterbrach vor Schmerzen seinen Gesang. Für ihn setzte dafür unsere Professorin mit ein. Florencina ließ sich von nix beeindrucken und sang weiter, als ob gar nichts wäre. Nach kurzer Zeit der Stille, hörten wir Hilferufe von draußen. Ich sah nach und erblickte in der Ferne eine Frau die auf das Haus zu kroch. Sie schien schwer verletzt zu sein, doch ich traute mich nicht hinaus. Ich schloss die Tür als wäre nichts gewesen. Mein Glück, denn als die Frau am Haus angelangt war schaute ich wieder heraus und sah schreckliches. Die Frau war nicht verletzt - sie war tot, eine lebende Leiche. Die Schutzzeichen hielten sie fern, doch das grauenvolle Flehen und diese blutverkrustete Totenfratze waren schauderhaft. An den Fensterläden klopfte es und wir hörten eine männliche Stimme die Einlass verlangte. Sie schlug dagegen und das Holz zerbarst. Wir konnten eine bleiche Totenhand sehen. Ich hab schon geahnt, dass es sich um niemand anderes als Red Jack handelt konnte. Kurz bevor die Zeremonie beendet war, verstummten die Zombies. Dafür erschien im Zentrum des Pentagramms der Laurer. Diesmal in seiner sichtbaren Gestalt. Der Grauen ließ sich kaum beschreiben. Es war eine sich windende Masse aus Krallen, Mäulern und Gliedmaßen. Wirre Anhängsel die dem massigen Leib wie tot herunter baumelten. Michael Rivers begann vor Angst an laut zu schreien. Die Professorin verlor fast vollkommen den Verstand. Im Wahnsinn entstand in ihr ein geisteskrankes Hungergefühl. Sie warf sich auf dem Boden und begann den Dreck zu essen. Während sie sich den Schmutz in den Mund schob übergab sie sich, aber das sollte ihre Fresssucht nicht zügeln. Dabei kroch sie immer näher auf das Pentagramm zu. In letzter Sekunde konnte ich sie weg ziehen, kurz bevor sie in die sich windende Masse begab. Mit einem zischen verschwand dann der Laurer. Weg, als wäre er nie dagewesen. Nur ein leichter Fäulnisgeruch lag noch in der Luft. Wir versuchten unsere Frau Professorin fürs erste ruhig zu stellen. Bei Tagesanbruch verließen wir Ross's Corner. Am Haus fand man später die Leichen von Red Jack und Mrs. McPhirter, die im Dorf vermisste Bäuerin. Einige male trafen wir uns noch im Patrick's, doch es war nie wieder so wie vorher. Wo man vorher noch redselig miteinander gesprochen hatte, hatte man sich nun meist nur noch angeschwiegen.


Zurück